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Haftungsrecht und Versicherungsrecht | 04.08.2017

Wasser­schaden

Versicherungs­schutz: Ausgleich für Schäden durch Rückstau nur bei hoch­drückendem Wasser

Bei einem Rückstau muss Wasser aus den Rohrsystem des Gebäudes oder dessen zugehörigen Einrichtungen austreten

(Oberlandesgericht Hamm, Beschluss vom 26.04.2017, Az. 20 U 23/17)

Eine Versicherung muss einen Ausgleich für Schäden durch Rückstau nur dann bezahlen, wenn Wasser tatsächlich durch die Rohre zurück in einen Raum gedrückt worden ist. War das Rohrsystem nur überlastet und konnte es kein Wasser mehr aufnehmen, handelt es sich dagegen nicht um einen Rückstau, heißt es in einem sogenannten Hinweis­beschluss des Ober­landes­gerichts Hamm (Az. 20 U 23/17).

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Wasserschaden durch Überlastung der Kanalisation

Im verhandelten Fall ging es um einen Schadens­ausgleich, nachdem eine Dach­terrasse überflutet worden und das Wasser daraufhin ins Gebäude eingedrungen war. Grund dafür war nach Angaben der Klägerin, dass das Fallrohr der Terrasse das Regenwasser nicht mehr aufnehmen konnte, da die Kanalisation überlastet war. Es sei aber selbst kein Wasser aus dem Fallrohr ausgetreten.

Versicherung haftet nur bei einem Rückstau im Sinne der Versicherungsbedingungen

Das Landgericht Bochum hatte zunächst den Versicherer zur Zahlung einer Entschädigung verurteilt (Az.: 4 O 177/15). In der Berufung wies das Oberlandes­gericht Hamm die Parteien aber darauf hin, dass es sich seiner Ansicht nach nicht um einen Rückstau im Sinne der Versicherungs­bedingungen gehandelt habe. Darin heißt es, dass Wasser „aus dem Rohrsystem des versicherten Gebäudes oder dessen zugehörigen Einrichtungen“ austreten muss. Die Klage sei folglich unbegründet, erklärten die Richter. Die Klägerin nahm diese daraufhin zurück.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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