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Reiserecht und Verbraucherrecht | 14.11.2018

Flug­verspätung

Verspäteter Start durch Reifen­defekt: Fluggesellschaft muss Entschädigung zahlen

Kein Außergewöhnlicher Umstand aufgrund Beschädigung eines Reifens durch Fremd­körper

(Amtsgericht Hannover, Urteil vom 07.02.2018, Az. 462 C 2065/17)

Verspätet sich ein Flug deutlich, weil der Reifen der Maschine beschädigt ist, steht Passagieren eine Entschädigung zu. Die Fluggesellschaft kann sich dann nicht auf außergewöhnliche Umstände berufen, urteilte das Amtsgericht Hannover (Amtsgericht Hannover, Urteil vom 07.02.2018, Az. 462 C 2065/17).

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Fluggast fordert Entschädigung wegen Flugverspätung durch Reifendefekt

In dem Fall ging es um einen Mann, der von Hannover nach Teneriffa fliegen wollte. Weil der Flugzeug­reifen durch einen metallischen Fremd­körper beschädigt war, erreichte der Kläger sein Ziel aber erst am folgenden Tag mit mehr als 18 Stunden Verspätung. Er forderte als Entschädigung 400 Euro nach EU-Recht. Die Airline argumentierte, auf der Startbahn liegende Objekte seien nicht beherrschbar und die Beseitigung der Fremd­körper sei Aufgabe des Flug­hafen­betreibers.

Reifenbeschädigung durch Fremdkörper stellt keinen außergewöhnlichen Umstand dar

Das Gericht gab aber dem Kläger Recht. Es lasse sich nicht feststellen, ob der Fremd­körper auf der Start- und Landebahn oder während der Standzeit des Flugzeugs in den Reifen eingedrungen war. Das reiche nicht für einen außergewöhnlichen Umstand - für einen Sabotageakt oder gar einen Anschlag gab es keine Anzeichen.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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