wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Arbeitsrecht | 15.03.2019

Kündigung

Viele Pflicht­verletzungen recht­fertigen keine Kündigung ohne Abmahnung

Mehrere kleine Verstöße ergeben nicht in der Summe einen großen Gesamt­verstoß

(Landesarbeitsgericht Köln, Urteil vom 06.09.2018, Az. 6 Sa 64/18)

Mehrere Verstöße eines Arbeit­nehmers können nicht aufsummiert und als Kündigungs­grund vorgebracht werden. Dafür ist zuvor eine gesonderte Abmahnung nötig. Das geht aus einem Urteil des Landes­arbeits­gerichts Köln hervor (Az.: 6 Sa 64/18).

Werbung

Kündigung wegen mehrerer Pflichtverstöße

Im konkreten Fall hatte ein Mann eine Kündigung von seinem Arbeitgeber erhalten. Er war über längere Zeit durch Pflicht­verstöße negativ aufgefallen. Etwa, weil er ein Meeting in letzter Minute krankheits­bedingt absagte. Eine Neben­tätigkeit habe er vom Arbeitgeber nicht rechtzeitig genehmigen lassen. Das Unternehmen kündigte dem Mann letztendlich fristlos, ohne vorher eine extra Abmahnung auszustellen.

LAG: Abmahnung hat Dokumentationsfunktion

Das Gericht entschied, dass die Kündigung unwirksam ist. Aus mehreren kleinen Verstößen summiert sich nach Ansicht der Richter kein Gesamt­verstoß, der eine fristlose Kündigung ohne vorherige Abmahnung recht­fertigt. Eine Abmahnung habe eine Dokumentations­funktion und soll dem Arbeit­nehmer zeigen, dass es nicht wie bisher weitergehen könne. Ohne dieses Signal könne dem Arbeit­nehmer nicht vorgeworfen werden, dass er ab einer bestimmten Zahl von Pflicht­verstößen hätte wissen müssen, dass arbeits­rechtliche Konsequenzen bis zur Kündigung drohen.

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 4 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#6314

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d6314
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!