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Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht | 15.02.2021

Renten­versicherungs­pflicht

Volleyball­trainer ist renten­versicherungs­pflichtig

Vermittlung von Wissen als Kriterium für Versicherungs­pflicht

(Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 30.09.2020, Az. L 3 R 305/18)

Selbstständige Lehrer sind versicherungs­pflichtig und müssen Beiträge zur Renten­versicherung zahlen. Der Begriff Lehrkraft wird dabei sehr weit gefasst. Das kann auch für Trainer im Sportverein Folgen haben.

Ein Trainer in einem Sportverein kann als selbst­ständig tätiger Lehrer gelten. Er ist damit in der gesetzlichen Renten­versicherung pflicht­versichert und muss entsprechende Beiträge zahlen. Das hat das Landes­sozial­gericht Nordrhein-Westfalen (Az: L 3 R 305/18) in einem Urteil entschieden.

Rentenversicherung stellte Versicherungspflicht des Trainers fest

In dem Fall ging es um einen Mann, der neben­beruflich Volleyballm­annschaften trainierte. Bei einer Betriebs­prüfung in seinem Sportverein stellte die Renten­versicherung eine Versicherungs­pflicht des Trainers in der gesetzlichen Renten­versicherung fest. Laut Renten­versicherung sollte der Trainer daher Beiträge in Höhe von rund 7300 Euro bezahlen.

Tätigkeit als Trainer entspricht Tätigkeit eines selbstständig tätigen Lehrers

Dagegen klagte der Trainer, blieb aber erfolglos. Nach Ansicht des Gerichts entspricht seine Tätigkeit der eines selbst­ständig tätigen Lehrers. Und frei­berufliche Lehrer sind grund­sätzlich versicherungs­pflichtig. Das Gericht sah den Schwerpunkt der Tätigkeit für den Sportverein eindeutig auf der Lehrer- und nicht auf einer Berater­tätigkeit, wie der Mann argumentiert hatte.

Begriff Lehrkraft weit gefasst

Der Begriff des Lehrers ist laut Gericht „im weiten Sinne“ zu verstehen. Darunter falle die Vermittlung von Allgemein­bildung oder speziellen Kenntnissen, Fähigkeiten oder Fertig­keiten. Diese erfolge durch Erteilung von theoretischem oder praktischem Unterricht.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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