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Schadensersatzrecht und Versicherungsrecht | 17.06.2019

Reise­versicherung

Vom Auto überfahrenes Reise­gepäck stellt keinen Versicherungs­fall dar

Voraus­setzungen für Versicherungs­fall nicht erfüllt

(Amtsgericht München, Urteil vom 05.10.2018, Az. 111 C 12296/18)

Wird das Reise­gepäck im Urlaub versehentlich von einem Auto überfahren, muss die Versicherung dafür nicht zahlen. Das hat das Amtsgericht München entschieden (Amtsgericht München, Urteil vom 05.10.2018, Az. 111 C 12296/18)

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Tasche versehentlich überfahren

Eine Frau hatte von ihrer Reise­versicherung Geld für überrollte Gepäcks­tücke verlangt. Sie hatte angegeben, ihr Reise­begleiter habe ihre Taschen am Tag der Abreise aus dem türkischen Antalya versehentlich überfahren.

Klägerin machte Schaden in Höhe von 3.760 Euro geltend

Bei dem Unfall sei ein Kleidersack aus den USA im Wert von 2.500 Euro, eine Aktentasche aus Singapur im Wert von 500 Euro und das Geschenk eines verstorbenen Onkels, ein Montblanc-Füller im Wert von 760 Euro, kaputt gegangen.

Nur Feuer und „Elementarereignisse“ sind Versicherungsfälle

Das Gericht wies die Klage ab und entschied, dass die Versicherung nicht zahlen muss. Denn das Gepäck sei weder durch eine Straftat noch durch einen Unfall oder „Feuer- oder Elementar­ereignisse“ zu Schaden gekommen. Daher liege kein Versicherungs­fall vor. Die Klägerin hat ihre Berufung gegen das Urteil nach Gerichts­angaben zurück­genommen. Es ist damit rechts­kräftig.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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