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Verwaltungsrecht | 23.09.2016

Brust­implantate

Vorläufige Gerichts­entscheidung: Auch Frau mit Brust­implantaten kann Polizistin werden

Entscheidung in der Hauptsache mit detaillierter Prüfung der gesundheitlichen Fragen steht noch aus

Frauen können laut einer vorläufigen Gerichts­entscheidung auch mit Brust­implantaten Polizistinnen werden. Die Implantate seien im Einzelfall kein Grund, einer Bewerberin die Einstellung in den Polizeid­ienst zu verweigern, entschied das Verwaltungs­gericht München (Verwaltungsgericht München, Beschluss vom 21.09.2016, Az. M 5 E 16.2726).

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Mit dem veröffentlichten Beschluss gab es dem Eilantrag einer Bewerberin für den Polizei­vollzugs­dienst statt und verpflichtete den Freistaat Bayern, die Frau vorläufig in den Vorbereitungs­dienst einzustellen. Allerdings steht die Entscheidung in der Hauptsache mit einer detaillierten Prüfung der gesundheitlichen Fragen noch aus.

Bewerberin wegen Brustimplantate abgelehnt

Die Personal­stelle des Polizei­präsidiums München hatte die Bewerberin abgelehnt, weil sie zwei - aus kosmetischen Gründen eingesetzte -Brustim­plantate trägt. Nach Ansicht des Polizei­arztes ist damit die gesundheitliche Eignung für den Polizei­vollzugs­dienst nicht mehr gegeben. Vor allem beim Selbst­verteidigungs­training und bei gefährlichen Einsätzen könnten die Implantate beschädigt werden.

Kein erhöhtes Verletzungsrisiko im Polizeidienst

Das Gericht folgte in seiner Eil­entscheidung jedoch der fach­ärztlichen Stellung­nahme eines plastischen Chirurgen. Dieser befasste sich mit der konkreten Beschaffenheit der verwendeten Implantate und deren Platzierung, nämlich unterhalb der Muskeln. Er kam zu dem Schluss, dass in diesem Fall kein erhöhtes Verletzungs­risiko im Polizeidienst bestehe. Dem gegenüber wertete das Gericht die Einschätzung des Polizei­arztes als zu pauschal.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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