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Schulrecht und Verwaltungsrecht | 09.11.2020

Corona-Pandemie

Waldorf­schule darf Exkursion wegen Corona-Pandemie nicht durchführen

Ausnahme­genehmigung für mehrtägige Schul-Exkursion nicht vorgesehen

(Verwaltungsgericht Karlsruhe, Urteil vom 09.10.2020, Az. 3 K 4126/20)

Mathe-Aufgaben mal in der Natur, das finden Schüler Klasse -erst recht, wenn es dafür für eine Woche auf eine Hütte geht. Die Corona-Pandemie kann dem aber einen Strich durch die Rechnung machen.

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Auch wenn es wehtut: Die Behörden dürfen Schul­exkursionen, bei der Schüler, Lehrer und eine Betreuungs­person in einer Hütte wohnen, aufgrund der Corona-Pandemie untersagen. Das gilt auch, wenn die ganze Klasse wie in der Schule unter sich bleibt. Das entschied das Verwaltungs­gerichts Karlsruhe (Az.: 3 K 4126/20).

Streit um einwöchiges Praktikum während der Corona-Krise

Im konkreten Fall traf das Urteil eine Freie Waldorf­schule. Sie führt traditionell mit jeder zehnten Klasse im Rahmen des Mathe-Unterrichts ein ein­wöchiges Praktikum durch. Dabei werden Lehrsätze der Trigono­metrie auf die Feld­vermessung angewendet. Während des Praktikums wohnen Schüler, Lehrer und eine Betreuungs­person in einer Hütte.

Behörde untersagte Schul-Exkursion

Das Regierungs­präsidium untersagte das Praktikum aufgrund der aktuellen Corona-Lage. Zu der Zeit galt die zweite Pandemie­stufe, wonach nur eintägige außer­unterrichtliche Veranstaltungen möglich waren. Die Trägerin der Waldorf­schule wollte sich damit nicht abfinden und rief das Gericht an. Sie argumentierte unter anderem, dass Schüler und Lehrer während des Aufenthalts wie im Klassen­verband in der Schule unter sich seien.

Keine Ausnahmegenehmigung für mehrtägige Schul-Exkursion

Der Antrag der Waldorf­schule scheiterte. Nach den einschlägigen Bestimmungen wären mehrtägige außer­unterrichtliche Veranstaltungen wie die Exkursion derzeit untersagt - und Ausnahme­genehmigungen nicht vorgesehen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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