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Verbraucherrecht und Vertragsrecht | 19.04.2022

Hochzeits­auto

Was muss ich beim Ausleihen vom Hochzeits­auto beachten?

So gelingt Eure Fahrt ins Glück

Zwar setzen einige Brautpaare tatsächlich auf eine Kutsche mit Pferden, wer aber ein schönes Hochzeits­auto vor die Kirche stellen will, sollte beim Ausleihen auf ein paar Dinge achten.

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So eine Hochzeit braucht viel Vorbereitung. Location? Check. Essen? Check. Hochzeits­kleid? Check. Doch wie kommt das Brautpaar zur Kirche? Hm, ein tolles Auto wäre doch super. Doch wer nicht selbst einen rasanten Sportwagen, einen chrom­blitzenden Oldie oder eine moderne Luxus­limousine in der eigenen Garage hat, muss sich wohl etwas ausleihen - oder mieten.

Dazwischen besteht ein Unterschied. Wenn etwa der Onkel der Braut seine Oldie-Limousine kostenlos zur Verfügung stellt, ist er Verleiher. Betriebs­kosten können zwar ersetzt werden. Doch fließt darüber hinaus Geld, ist es eine Vermietung mit Gewinn­erzielungs­absicht.

Auch beim kostenlosen Leihen besser einen Vertrag machen

Schon beim kostenlosen Verleihen unter Freunden und Verwandten rät Rechtsanwalt Jost Henning Kärger dringend zu einem schriftlichen Vertrag. „Nicht, dass es dann nachher Streit gibt, wenn etwas kaputt geht.“ Dort lasse sich unter anderem genau hinein­schreiben, wer wann wie wo von wem das Auto unentgeltlich bekommt und was er damit machen darf, sagt der Leiter Verkehrs­recht der Juristischen Zentrale beim ADAC. Er verweist auf entsprechende Muster­vorlagen des Clubs im Internet.

Auch die Frage, ob das Brautpaar selbst ans Steuer darf, ist zu klären. Ganz wichtig: Wie ist das Fahrzeug versichert? Wer kommt nachher für etwaige Rück­stufungen im Tarif auf oder zahlt für nicht kasko­versicherte Schäden am Fahrzeug oder für Bedien­fehler?

Dabei muss auch der Verleihende darauf achten, dass in seinem Versicherungs­vertrag überhaupt andere Fahrer als er selbst zugelassen oder nicht sogar bestimmte ausgeschlossen sind. Bei Versicherungen lässt sich sowas oft aber auch für gewisse Zeiträume nachbuchen.

Sitzt der Verleiher für den Freundschafts­dienst selbst hinter dem Steuer, ist es wie bei einer ganz normalen Mitnahme im Alltag auch: ein Personen­beförderungs­schein ist nicht nötig, sofern sowas nicht regelmäßig gemacht wird.

Vermietung mit und ohne Fahrer

Bei großen bekannten Anbietern von Mietwagen finden sich oftmals auch spezielle Angebote für Hochzeiten. Hier rät Kärger wie auch bei normalen Anmietungen dazu, Preise und Konditionen zu vergleichen und das Klein­gedruckte zu lesen.

Auch wer von Einzel­vermietern etwa einen Oldtimer gegen Geld mietet, sollte stets einen Vertrag schließen. Der sollte unter anderem genau die finanziellen und wie beim Entleihen auch zeitliche, versicherungs­rechtliche und personelle Bedingungen festhalten. Also etwa auch, wer für Benzin aufkommt, wer ans Steuer darf und ob bestimmte Führer­scheine erforderlich und vorhanden sind.

Wird ein Fahrzeug nur mit Fahrer vermietet, sollte geklärt werden, ob dafür eine entsprechende Berechtigung zur Personen­beförderung vorhanden und das Auto entsprechend versichert ist.

Der Vermieter seinerseits muss mit der Versicherung abklären, ob das Auto zur Vermietung angeboten werden kann oder ob ein anderer Tarif nötig ist. Steuer­rechtliche Fragen kommen hinzu. Denn alles, was die Freigrenze von 256 Euro jährlich übersteigt, ist zu versteuern.

Rein professionelle Anbieter müssen das Auto ohne Chauffeur auch als Selbst­fahrer­vermiet­fahrzeug zulassen. Das sei bereits ab der ersten Vermietung mit Gewinn­erzielungs­absicht nötig, so Kärger.

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Vor der Übernahme einen gründlichen Rundgang machen

Egal, ob von privat oder vom professionellen Vermieter: Wer das Auto bei der Übergabe gründlich unter die Lupe nimmt und etwaige bestehende Schäden im Protokoll vermerkt, kann sicher sein, dass die Flitter­wochen nicht durch unnötigen Stress und Papierkram vermasselt werden.

Bei einigen Fahrzeugen wie älteren Oldtimern oder anderen speziellen Autos kann eine besondere Einweisung sinnvoll sein. Und wer Schmuck am Auto anbringen will, bespricht das am besten genau mit dem Besitzer, damit das nicht nur verkehrssicher passiert, sondern auch das Auto nicht beschädigt.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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