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Verbraucherrecht und Versicherungsrecht | 20.10.2021

Unfall

Wer zahlt den Transport für ein Unfallauto zur Lackiererei?

Kosten für Transport zur Lackiererei müssen nach Unfall erstattet werden

(Amtsgericht Niebüll, Urteil vom 09.01.2021, Az. 10a C 188/20)

Nach einem unverschuldeten Unfall wird ein Auto repariert und lackiert. Verbringungs­kosten zur Lackiererei will die Versicherung aber nicht zahlen, die Werkstatt warb mit einem Lackier­service.

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Muss ein Auto nach einem unverschuldeten Unfall repariert und lackiert werden, muss die gegnerische Versicherung die Kosten dafür tragen. Das gilt auch für die Kosten für den Transport zu einer Lackiererei. Und zwar auch dann, wenn die Marken­werkstatt mit einem „Lackier­service“ wirbt, aber keine eigene Lackiererei hat. Das zeigt ein Urteil (Az.: 10a C 188/20) des Amts­gerichts Niebül.

Gegnerische Versicherung verweigerte Zahlung der Verbringungskosten

Nach einem Verkehrs­unfall war die Haftungs­frage geklärt. Der Geschädigte hatte sein Auto in eine marken­gebundene Fach­werkstatt gebracht. Diese warb auch mit einem „Lackier­service“, ohne aber eine eigene Lackiererei zu haben. Sie verbrachte das Auto dorthin und stellte die Kosten in Höhe von rund 140 Euro der gegnerischen Versicherung in Rechnung. Die allerdings wollte nur pauschal 80 Euro bezahlen. Sie war der Ansicht, diese Verbringungs­kosten nicht zahlen zu müssen, da die Werkstatt mit einem Lackier­service warb.

Geschädigte hat Anspruch auf die Übernahme sämtlicher Kosten

Das sah das Gericht anders. Wer bei einem Unfall geschädigt wird, hat nach dessen Ansicht Anspruch darauf, dass alle Kosten übernommen werden. Eine eigene Lackiererei sei für ein Autohaus nicht üblich.

Auch Rechtsanwaltskosten sind zu erstatten

Daher müssten auch die Kosten für das Lackieren und den Transport übernommen werden. Auch wenn die Werkstatt zu lange braucht oder zu teuer wird, trägt nicht der Geschädigte das Risiko, sondern der Schädiger. Auch die Rechtsanwalts­kosten, um den Anspruch geltend zu machen und durch­zusetzen, bekam der Geschädigte ersetzt.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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