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Arbeitsrecht | 19.09.2022

Arbeits­zeugnis

Wirklich Pflicht? Grußformel darf im Arbeits­zeugnis fehlen

Dankes­formel darf nicht nachträglich aus Arbeits­zeugnis gestrichen werden

(Landesarbeitsgericht Niedersachsen, Urteil vom 12.07.2022, Az. 10 Sa 1217/21)

Bedauert die Firma Ihr Ausscheiden als Arbeit­nehmer wirklich Jedenfalls steht im Arbeits­zeugnis häufig eine Abschluss­formel, die das vermuten lässt. Häufig, aber eben nicht immer. Ist das zulässig?

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Ist die Dankes-, Gruß- und Wunsch­formel am Ende eines Arbeits­zeugnisses verzichtbar? Das Bundes­arbeits­gericht (Az. 9 AZR 146/21) bejaht diese Frage. Nur: Stand eine solche Formel einmal im Zeugnis drin, darf sie bei einer nach­träglichen Änderung nicht mehr gestrichen werden. Das hat das Landes­arbeits­gericht Nieder­sachsen kürzlich beschlossen (Az. 10 Sa 1217/21).

Klägerin beantragt bessere Bewertung

Geklagt hatte eine scheidende Angestellte eines Unternehmens, die ihren Arbeitgeber gebeten hatte, ihr eine bessere Bewertung des Arbeits- und Sozial­verhaltens im Arbeits­zeugnis zu bescheinigen. In der überarbeiteten Version des Zeugnisses stellte dieser Punkt die Klägerin zwar zufrieden. Allerdings fehlte darin die zuvor vorhandene Dankes­formel am Schluss. Gegen die Streichung wehrte sich die Frau.

Nicht beanstandete Zeugnisteile dürfen nicht grundlos geändert werden

Das Landes­arbeits­gericht gab der Klägerin recht. Ein Arbeitgeber könne nicht ohne weiteres ein Arbeits­zeugnis an den Stellen ändern, die nicht bemängelt worden waren. Vielmehr sei er an den ursprünglichen Inhalt grund­sätzlich gebunden. Ausnahme: Dem Arbeitgeber werden nachträglich Umstände bekannt, die eine andere Beurteilung recht­fertigen.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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