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Steuerrecht | 25.01.2023

Wohnungs­überlassung

Wohnungs­überlassung nach Trennung kann Steuerlast mindern

Wer dem Ex-Partner nach der Trennung eine gemeinsam gekaufte Wohnung überlässt, kann diese Leistung steuerlich geltend machen

(Bundesfinanzhof, Urteil vom 29.06.2022, Az. X R 33/20)

Unterhalts­leistungen können steuerlich abzugs­fähig sein. Auch der Gegenwert einer überlassenen, aber gemeinsam gekauften Wohnung kann in der Steuer­erklärung Berücksichtigung finden.

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Wer Unterhalt an den ge­schiedenen oder dauerhaft getrennt lebenden Ehegatten zahlt, kann die Leistungen bis zu einem gewissen Umfang als Sonder­ausgaben von der Steuer absetzen. Das geht sogar schon im Trennungs­jahr, sagt Daniela Karbe-Geßler vom Bund der Steuer­zahler.

Der maximal abzugsfähige Unterhalt entspricht dem Grundfrei­betrag des jeweiligen Jahres - für dieses Jahr sind es deshalb 10.908 Euro, 2022 waren es noch 10.347 Euro. Wer allerdings nicht das ganze Jahr über Unterhalt gezahlt hat, kann auch nicht den Höchstb­etrag ausschöpfen. Voraussetzung für die Berücksichtigung bei der Steuer ist die Zustimmung des Ex-Partners. Denn er oder sie muss im Gegenzug das erhaltene Geld als sonstige Einnahme in der Steuer­erklärung angeben. Andernfalls wäre er oder sie nicht dazu verpflichtet.

Bei überlassener Wohnung ist ortsübliche Miete anzusetzen

In einem veröffentlichten Fall hat der Bundes­finanz­hof entschieden (Az.: X R 33/20), dass auch die überlassene Wohnung steuerlich berücksichtigt werden kann. Der geschiedene Ehemann beantragte höhere Unterhalts­leistungen, weil er die Wohnung der Ex-Ehefrau überließ. Er begründete das damit, dass der tatsächliche Mietwert seines Mit­eigentums­anteils anzusetzen sei.

Zurückverweisung an das FG

Weder das Finanzamt noch das nieder­sächsische Finanz­gericht gaben seinem Anliegen statt. Der Bundes­finanz­hof hob die Ent­scheidung aber auf und wies den Fall an das Finanz­gericht zur erneuten Ent­scheidung zurück.

Unentgeltliche Wohnungsüberlassung als Naturalunterhalt

Der Bundes­finanz­hof hatte bereits in einem anderen Fall entschieden, dass die unentgeltliche Überlassung einer Wohnung, die im gemeinsamen Eigentum steht, eine Natural­unterhalts­leistung darstellt. Als solche sei der Sonder­ausgaben­abzug mit den üblichen Mietpreisen des Ortes anzusetzen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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