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Mietrecht | 20.05.2019

Mietvertrag

Zeit­miet­vertrag nur mit Begründung des Vermieters wirksam

Keine Befristung des Miet­vertrages ohne Nennung der Gründe

Jährlich werden in Deutschland rund zwei Millionen Miet­verträge abgeschlossen. Oft machen Mieter dabei aber Fehler, die sich im Laufe der Mietzeit schnell rächen können. Dabei geht es zum Beispiel um die Dauer des Miet­vertrages.

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Die Regel sind unbefristete Miet­verträge, Mieter und Vermieter können aber auch von vornherein einen Zeit­miet­vertrag vereinbaren. Hierfür reicht es allerdings nicht aus, nur Vertrags­beginn und -ende zu benennen.

Zeitliche Befristung muss durch Vermieter begründet werden

Weitere Voraussetzung für einen wirksamen qualifizierten Zeit­miet­vertrag ist laut DMB, dass der Vermieter die zeitliche Befristung begründet, etwa mit Eigenbedarf oder Umbau­plänen. Sind in einem Zeit­miet­vertrag keine Gründe für die Befristung angegeben, wird das Miet­verhältnis wie ein unbefristetes behandelt.

Unbefristeter Mietvertrag mit Kündigungsverzicht oder -ausschluss

Möglich ist auch, dass Mieter und Vermieter einen unbefristeten Mietvertrag abschließen und für die Dauer von höchstens vier Jahren einen Kündigungsv­erzicht oder -ausschluss vereinbaren. Folge ist, dass weder Mieter noch Vermieter im vereinbarten Zeitraum eine Kündigung aussprechen können. Nach Ablauf dieser Zeit wird das Miet­verhältnis ganz normal wie ein unbefristetes Miet­verhältnis fortgesetzt.

Voraussetzungen für Kündigung eines unbefristeten Mietvertrages

Bei einem unbefristeten Mietvertrag läuft das Miet­verhältnis solange, bis einer der Vertrags­partner den Vertrag kündigt. Der Mieter kann immer mit einer drei­monatigen Kündigungs­frist kündigen, Gründe braucht er dafür nicht. Der Vermieter kann nur mit Kündigungs­grund kündigen: Etwa wenn Eigenbedarf vorliegt, der Mieter die Vertrags­vorgaben verletzt oder die Miete ständig unpünktlich oder gar nicht zahlt.

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Kündigungsfristen verändern sich

Außerdem muss er gestaffelte Kündigungs­fristen einhalten, die von der Wohndauer des Mieters abhängen. Bei einer Wohndauer von bis zu fünf Jahren beträgt die Kündigungs­frist drei Monate, danach sechs Monate. Bei einer Wohndauer von mehr als acht Jahren gilt eine Kündigungs­frist von neun Monaten.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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