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Mietrecht | 27.09.2021

Miet­minderung

Zugige Fenster: Im Altbau gelten keine Neubau­standards

Nicht ganz dichte Kasten­doppel­fenster und Instandsetzungs­arbeiten im Altbau kein Mietmangel

(Amtsgericht Berlin-Neukölln, Urteil vom 22.07.2021, Az. 14 C 75/20)

Wer in einen Altbau zieht, kann nicht erwarten, dass die Wohnung bau­technisch auf dem modernsten Stand ist. Miete mindern lässt sich jedenfalls nicht ohne weiteres.

Altbau ist Altbau und Neubau ist Neubau. Das sollten Mieter sich noch einmal vor Augen führen, bevor sie die Miete wegen möglicher Mängel mindern. Denn nicht immer ist ein Mangel auch ein solcher. Undichte Kasten­doppel­fenster zum Beispiel, gehören in einem Altbau dazu. Das entschied das Amts­gerichts Berlin-Neukölln (Az.: 14 C 75/20). Die Miete kann man deshalb jedenfalls nicht ohne weiteres mindern.

Mietzahlung unter Vorbehalt

In dem verhandelten Fall hatten sich Mieter unter anderem über undichte Kasten­doppel­fenster beschwert. Daher zahlten sie die Miete nur unter Vorbehalt. Ein vom Vermieter beauftragter Handwerker konnte allerdings keine Mängel feststellen.

Außerdem beschwerten sich die Mieter über Instandsetzungs­arbeiten in einer Nachbar­wohnung, die sich über zwei Monate hinzogen. Nach dem Auszug machten die Mieter Ansprüche wegen über­zahlter Miete geltend.

Undichte Kastendoppelfenstern kein Mangel

Ohne Erfolg: Im Altbau sei eine gewissen Undichtigkeit von Kasten­doppel­fenstern kein Mangel. Die Mieter hätten keine erhebliche Beeinträchtigung vortragen können. Außerdem habe der Handwerker bestätigt, dass die Fenster in einem ordnungs­gemäßen Zustand waren.

Auch keine Mietminderung wegen Instandsetzungsarbeiten in Nachbarwohnung

Die Miete könne auch nicht wegen der Arbeiten in der Nachbar­wohnung gemindert werden, so die Richter. Mit solchen Arbeiten müsse in einem Altbau immer gerechnet werden. Eine ungewöhnliche Ein­schränkung des vertragsgemäßen Gebrauchs der Wohnung sei nicht vorgetragen worden.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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