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EU-Recht und Wettbewerbsrecht | 11.01.2017

Wettbewerbs­recht

Panini-Konkurrent scheitert mit Klage um Fußball-Sammelbilder

Rechte an Fußball-Sammel­bildern für Welt- und Europa­meisterschaften nicht wettbewerbs­widrig vergeben

Fußball­verbände wie der DFB und die FIFA haben die Rechte an Fußball-Sammel­bildern für Welt- und Europa­meisterschaften nicht wettbewerbs­widrig an das Unternehmen Panini vergeben. Das EU-Gericht in Luxemburg wies eine Klage des englischen Konkurrenten Topps Europe gegen einen entsprechenden Beschluss der EU-Kommission ab (Rechtssache T-699/14).

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EU-Kommission wies Beschwerde zurück

Topps hatte 2011 eine Beschwerde bei der Kommission gegen Panini sowie mehrere Verbände - unter ihnen der Welt­fußball­verband FIFA und der Deutschen Fußball-Bund (DFB) - eingereicht. Topps behauptete damals, bei der Vergabe und Nutzung von Lizenzen für die großen Turniere sei unter anderem gegen das Kartell­verbot und das Verbot des Missbrauchs einer markt­beherrschenden Stellung verstoßen worden. Nachdem die Kommission die Beschwerde 2014 zurückg­ewiesen hatte, reichte Topps Klage ein.

Klage abgewiesen

Die Luxemburger Richter bewerteten diese nun als unbegründet. Dabei stellten sie unter anderem fest, die Kommission habe hinreichend Beweise dafür gehabt, dass auf dem Fußball­sticker-Markt durchaus Wettbewerb herrsche. So habe Topps bestimmte Rechte erworben, die zuvor die italienische Panini-Gruppe gehalten habe. Dies zeuge von lebhaftem Wettbewerb.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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