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Schadensersatzrecht | 05.05.2022

Schleuder­trauma nach Auffahr­unfall

Schleuder­trauma: Schmerzens­geld nur nach Arztbesuch

Kein Anspruch auf Schmerzens­geld und Verdienst­ausfall

(Landgericht München, Urteil vom 11.03.2022, Az. 19 O 16989/20)

Kopf­schmerzen und ein steifer Hals: Nach Unfällen sind Schleuder­traumata keine Seltenheit. Und oft harmlos. Doch wer Schmerzens­geld möchte, sollte sich nicht nur zu Hause auskurieren.

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Wer von einem Unfall ein Schleuder­trauma davon trägt, kann Anspruch auf Schmerzens­geld haben. Um das nach­zuweisen, müssen Betroffene aber direkt zum Arzt gehen. Dies hat das Land­gerichts München I entschieden (Az.: 19 O 16989/20).

Kein Anspruch auf Schmerzensgeld

Im konkreten Fall klagte ein Sportwagen­fahrer nach einem Auffahr­unfall auf Schaden­ersatz und Schmerzens­geld. Das Gericht sah zwar die Schuld für den Unfall beim Beklagten - und sprach dem Sportwagen­fahrer die Reparatur­kosten und die Kosten für ein Ersatz­fahrzeug zu. Schmerzens­geld und Ent­schädigung für einen Verdienst­ausfall erhielt der Kläger aber nicht.

Kein Beweis für Unfall als Ursache

Die Begründung des Gerichts: Der Mann habe nicht beweisen können, bei dem Unfall entsprechende Verletzungen davon­getragen zu haben - auch, weil er erst rund einen Monat nach dem Unfall zum Arzt gegangen war. Der Grund für den Arztbesuch seien zudem nicht Beschwerden an der Hals­wirbelsäule gewesen, sondern Sensibilitäts­störungen der Hand.

Schleudertrauma Schmerzensgeld nur nach sofortigen Arztbesuch

Hätte der Kläger bei dem Unfall tatsächlich ein Schleuder­trauma erlitten, wäre zu erwarten gewesen, dass er sich sofort in Behandlung begibt, so das Gericht. Ein medizinisches Gutachten befand, dass die vom Kläger angegebenen Sensibilitäts­störungen der Hand nicht dem Unfall anzulasten seien.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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