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Steuerrecht | 24.01.2023

Homeoffice-Pauschale

1260 Euro: Homeoffice-Pauschale ab 2023 erhöht

Die Homeoffice-Pauschale wird von 5 Euro pro Tag im Jahr 2022 um 1 Euro angehoben

In den vergangenen Jahren haben viele Arbeit­nehmerinnen und Arbeit­nehmer von zu Hause gearbeitet. 2020 wurde deshalb eine befristete Homeoffice-Pauschale eingeführt. Diese wird nun ausgeweitet.

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Die Homeoffice-Pauschale wird ab 2023 entfristet und erhöht. Darauf weist der Bund der Steuer­zahler hin. Pro Tag können Steuer­pflichtige dann sechs Euro in der Einkommens­steuer­erklärung geltend machen, bis zu einem maximalen Betrag von 1260 Euro. Das entspricht 210 Homeoffice-Tagen.

Bisher fünf Euro pro Tag

Für die Jahre 2020 bis 2022 können beziehungs­weise konnten lediglich fünf Euro pro Tag an 120 Tagen pro Jahr in der Einkommens­steuer­erklärung angeben werden - maximal also 600 Euro jährlich.

Wer darf die Pauschale geltend machen?

Die Pauschale gilt unabhängig davon, ob ein Arbeits­zimmer vorhanden ist oder nicht. Absetzen dürfen Arbeit­nehmerinnen und Arbeit­nehmer sie auch, wenn sie einen Arbeits­platz im Büro haben und trotzdem im Homeoffice arbeiten.

An Homeoffice-Tagen dürfen Beschäftigte allerdings nicht zusätzlich Entfernungs­pauschalen für den Arbeitsweg geltend machen. Eine Bescheinigung über die Tage im Homeoffice muss der Arbeitgeber nicht ausstellen.

Wer mehreren Tätigk­eiten nachgeht, kann trotzdem nur den Höchstb­etrag von 1260 Euro ansetzen. Die Homeoffice-Pauschale kann nicht tätigkeits­bezogen vervielfältigt werden.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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