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Arbeitsrecht | 26.08.2015

Neues Ausbildungsjahr

Abmahnungen: Was Auszubildende wissen müssen

Gelbe Karte für Azubis

Das Ausbildungsjahr hat gerade erst begonnen. Trotzdem gibt es schon Auszubildende, die eine Abmahnung erhalten haben. Was nun?

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Viele Gründe können zu einer Abmahnung führen

Unpünktlich gewesen, Weisungen missachtet oder die Berufsschule geschwänzt: Das sind nur einige der Gründe, warum Azubis unmittelbar nach dem Berufsstart eine Abmahnung bekommen. Was Jugendliche nun wissen sollten:

Eine Abmahnung ist eine Art „Gelbe Karte“ für Pflichtverletzungen

Man kann sie sich als eine Art Gelbe Karte wie beim Fußballspiel vorstellen, sagt Alireza Khostevan, Rechtsberater bei der Arbeitnehmerkammer Bremen. Der Arbeitgeber spricht sie aus, wenn Jugendliche gegen ihre Pflichten aus dem Arbeitsvertrag verstoßen haben. Vgl. dazu: Abmahnung vom Arbeitgeber: Was muss in einer Abmahnung stehen?

Abmahnung sollte sehr ernst genommen werden

Jugendliche sollten die Abmahnung sehr ernst nehmen, denn sie ist die Vorstufe zur fristlosen Kündigung. Viele seien in dem Irrglauben: Bis zur Kündigung braucht es mindestens zwei oder drei Abmahnungen, erklärt Khostevan. Doch das stimme nicht. Nach einer ersten Abmahnung kann die Kündigung umgehend folgen.

Abmahnung: Fehlverhalten muss genau benannt werden

Eine Abmahnung kann etwa aus formellen Gründen unwirksam sein. Das ist etwa der Fall, wenn der Arbeitgeber das Fehlverhalten des Jugendlichen nicht genau benannt hat. Da steht dann zum Beispiel nur: Abmahnung wegen Unpünktlichkeit, aber es fehlt die Angabe, an welchem Tag der Jugendliche zu spät war. Ist eine Abmahnung aus formellen Gründen unwirksam, behalten Jugendliche das aber am besten für sich. Sonst bessert der Arbeitgeber nach. Kommt es später zu einem Prozess, kann es für Jugendliche von Vorteil sein, wenn die Abmahnung formell unwirksam ist.

Gegendarstellung möglich

Haben Jugendliche den Eindruck, dass sie wegen etwas gerügt werden, das nicht stimmt, können sie eine Gegendarstellung schreiben. Darin schildern sie, warum der Vorwurf ihrer Ansicht nach nicht zutrifft. «Die Gegendarstellung kommt in die Personalakte und schwächt die Abmahnung ab», erklärt Khostevan.

Siehe auch:

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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