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Immobilienrecht und Mietrecht | 07.12.2015

Mietvertrag

Abschluss eines Mietvertrages ist auch per E-Mail möglich

Sofern von den Vertragsparteien keine Schriftform vereinbart wurde

Grundsätzlich bedarf der Abschluss eines Mietvertrages keiner bestimmten Form. Er kann also sowohl schriftlich als auch mündlich geschlossen werden. Es reicht auch aus, wenn der Vertrag unterschrieben und eingescannt wird und dann per E-Mail geschickt wird.

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Wurde jedoch ausdrücklich die Schriftform vereinbart, kommt der Vertrag nur zustande, wenn er von beiden Seiten eigenhändig unterschrieben ist und im Original vorliegt

Wenn die Vertragsparteien jedoch ausdrücklich die Schriftform vereinbart haben, kommt ein Vertrag nur zustande, wenn der Mietvertrag von beiden Seiten eigenhändig unterschrieben wird und im Original vorliegt. In diesen Fällen kann der Mieter zwar durch eine E-Mail mit einem unterschriebenen Vertrag im Anhang dem Vermieter signalisieren, dass er den Vertrag unterschrieben hat. Wirksam kann die Vereinbarung aber erst werden, wenn das unterschriebene Original dem Vermieter vorliegt. Empfehlenswert ist es, dass beide Seiten zwei Originale unterschreiben. So kann ein Exemplar beim Mieter und eines beim Vermieter verbleiben.

Bei Zeitmietverträgen muss der Vermieter dem Mieter bei Vertragsschluss in Schriftform den Befristungsgrund mitteilen, in diesem Fall reicht eine E-Mail nicht aus

Sollte diese Form nicht eingehalten werden, dann gilt der Vertrag als unbefristet geschlossen. Alternativ kann jedoch auch die elektronische Form gewählt werden. Hierfür muss die Mitteilung aber mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen sein. Eine einfache E-Mail reicht nicht aus (vgl. auch: Unter welchen Voraus­setzungen darf ein Mietvertrag befristet werden?).

Quelle: dpa/DAWR/ab
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