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Schadensersatzrecht | 06.07.2016

Nachsende­auftrag

Adressen­änderung: Nachsende­auftrag allein reicht nicht aus

Zusätzlich sollte man allen wichtigen Vertrags­partnern die neue Adresse mitteilen

Wer umzieht, kann einen Nachsende­auftrag bei der Post oder einer privaten Firma stellen. Kommen wichtige Briefe dennoch nicht an, kann dies zu Problemen führen - beispiels­weise wenn eine Rechnung nicht rechtzeitig eintrifft und dadurch Mahn­gebühren anfallen. Dann stellt sich die Frage, wer für angefallene Kosten haftet.

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Grundsätzlich gilt: Post haftet nicht

„Ansprüche gegen den Anbieter des Nachsende­auftrags können Verbraucher nur geltend machen, wenn überhaupt kein Brief bei der neuen Adresse ankommt“, sagt Julia Rehberg von der Verbraucher­zentrale Hamburg. Ansonsten haftet die Post in der Regel nicht. Zumal Verbraucher keine Garantie haben, dass Briefe innerhalb einer bestimmten Zeit ankommen.

Wichtige Briefe als Einschreiben versenden

Fordert ein Vertrags­partner Mahn­gebühren, liegt die Beweis­pflicht bei ihm. Der Gläubiger muss also nachweisen, dass die Rechnung dem Kunden zugestellt wurde. „Es reicht nicht, dass er den Brief abgeschickt hat“, erklärt die Juristin. Er muss nachweisen, dass der Brief auch beim Kunden angekommen ist. Deshalb empfiehlt sie, wichtige Unterlagen nur per Einschreiben mit Unterschrift oder per Einwurf zu verschicken - das gilt für Verbraucher und Unternehmer gleichermaßen.

Wichtigen Vertragspartnern die neue Adresse mitteilen

Damit solche Probleme gar nicht erst entstehen, rät Rehberg: Nach einem Umzug allen wichtigen Vertrags­partnern zusätzlich die neue Adresse mitzuteilen - also Versicherungen, Behörden, Kredit­institute sowie die Kranken­kasse und den Vermieter informieren.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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