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Immobilienrecht und Mietrecht | 20.02.2018

Katzen­klappe

Ärger vermeiden: Katzen­klappe in Wohnungs­tür nur mit Zustimmung des Vermieters

Einbau einer Katzen­klappe in die Wohnungs­tür kann Kündigung recht­fertigen

Irgendwie muss die Katze ja nach draußen. Aber einfach so eine Katzen­klappe in die Wohnungs­tür bauen, ist der falsche Weg. Das führt in den meisten Fällen un­weigerlich zu Ärger mit dem Vermieter oder der Eigentümer­gemeinschaft und kann mit der Kündigung enden.

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Katzen in Miet­wohnungen sorgen bei den Nachbarn selten für großen Ärger. Soll das Tier aber an die frische Luft, stehen Mieter in Mehr­familien­häusern oft vor einem Problem: Wie kommt der Vierbeiner in den Hausflur und anschließend auf die Straße? Wer hierfür eigenmächtig eine Katzen­klappe in die Wohnungs­tür einbaut, dem kann die Kündigung drohen, berichtet die Zeitschrift „Meine Wohnung, unser Haus“ des Eigentümer­verbandes Haus & Grund Deutschland.

Kein Einbau einer Katzenklappe ohne Zustimmung

Um eine Katzen­klappe in der Wohnungs­tür anzubringen, bedarf es der Zustimmung sowohl des Vermieters als auch der Eigentümer­gemeinschaft, ebenso wie für eine Klappe in der Eingangs­tür des Hauses. Liegt diese Einwilligung nicht vor und weigert sich der Mieter, die Klappe trotz Abmahnung und Frist­setzung zurück­zubauen, könne der Eigentümer das Miet­verhältnis wegen vorsätzlicher, erheblicher Beschädigung beenden.

Katzenklappe innerhalb der Wohnung ist kein Kündigungsgrund

Bei Katzen­klappen innerhalb der Wohnung sind die Folgen hingegen weniger dramatisch. Auch hier müsse zwar das Ein­verständnis des Eigen­tümers eingeholt werden. Ein unerlaubter Einbau in einer Zimmertür sei aber meist nicht schwer­wiegend genug, um dem Mieter zu kündigen.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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