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Arbeitsrecht und Sozialversicherungsrecht | 28.04.2021

Corona-Pandemie

Alters­teilzeit­arbeit besteht auch während Kurzarbeit

Was das bedeutet im Überblick

Die Corona-Pandemie hat das Wirtschafts­leben noch im Griff. Die Folgen treffen auch Beschäftigte in Alters­teilzeit. Welche Auswirkungen hat das in diesem Fall?

Auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie müssen viele Unternehmen ihre Betriebs­abläufe den Umständen anpassen. Folgen wie Kurzarbeit, Frei­stellungen von der Arbeit, unbezahlter Urlaub oder Quarantäne können auch Alters­teilzeit­beschäftigte treffen. Darauf weist die Deutsche Renten­versicherung Bund in Berlin hin.

Altersteilzeitarbeit während der Kurzarbeit

Alters­teilzeit­arbeit besteht auch während Kurzarbeit weiter, wenn neben dem laufenden Arbeits­entgelt die Aufstockungs­leistungen gezahlt werden, also Aufstockungs­beträge und zusätzliche Renten­versicherungs­beiträge im Sinne des Alters­teilzeit­gesetzes. Ob in der Kurzarbeit noch tatsächlich gearbeitet wird, ist unerheblich. Der Arbeitgeber muss die Aufstockungs­leistungen in dem Umfang zahlen, als hätte der Arbeit­nehmer die ohne Kurzarbeit vereinbarte Arbeitszeit gearbeitet.

Freistellung und unbezahlter Urlaub

Werden das Arbeits­entgelt und die zusätzlichen Arbeitgeber­leistungen weiterhin gezahlt, wirkt sich eine vorübergehende Frei­stellung nicht negativ auf die Alters­teilzeit­arbeit aus. Arbeit­nehmer müssen aber dienst­bereit bleiben und eine Tätigkeit wieder aufnehmen, wenn der vorübergehende betriebsbedingte Anlass weggefallen ist. Während eines unbezahlten Urlaubs liegt keine Alters­teilzeit mehr vor, da der Urlaub sie unterbricht.

Behördlich angeordnete Quarantäne

Wurde für Beschäftigte eine Quarantäne angeordnet, handelt es sich um vorübergehende Frei­stellungen. Sie werden wie betriebsbedingte Frei­stellungen bewertet. Zahlt das Unternehmen das Arbeits­entgelt, die Aufstockungs­beträge und zusätzlichen Renten­versicherungs­beiträge weiter, gilt die Alters­teilzeit im sozial­versicherungs­rechtlichen Sinne nicht als unter­brochen.

Arbeitsentgelt als Verdienstausfallentschädigung

Dies trifft in den ersten sechs Wochen der Quarantäne auch dann zu, wenn das Arbeits­entgelt als Verdienst­ausfall­entschädigung nach dem Infektions­schutz­gesetz gezahlt und dem Arbeitgeber anschließend von der zuständigen Entschädigungs­behörde erstattet wird.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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