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Arbeitsrecht und Verbraucherrecht | 21.04.2021

Betriebs­rente

Alters­vorsorge: Wenn die Pensions­kasse in Schwierig­keiten gerät

Wichtige Fragen und Antworten im Überblick

Die gesetzliche Rente allein reicht nicht. Eine Ergänzung kann eine Betriebs­rente sein. Doch die betrieb­liche Alters­vorsorge lohnt sich nicht immer. Und: Einige Anbieter haben finanzielle Probleme.

Eigentlich klingt das Geschäft gut: Bei einer betrieblichen Alters­versorgung schließt der Arbeitgeber einen Vertrag mit einer Pensions­kasse, einem Pensions­fonds oder einer Direkt­versicherung ab und überweist vom Gehalt einen Betrag zum Aufbau der Alters­versorgung für den Beschäftigten.

Pensionskassen mit finanzielle Problemen

Doch: Viele Pensions­kassen haben finanzielle Probleme, berichtet die Zeitschrift „Finanztest“ (Ausgabe 05/2021). Jede vierte Pensions­kasse wird demnach von der Bundes­anstalt für Finanzd­ienstleistungs­aufsicht (Bafin) beobachtet. „Die Kassen sind oft durch ihre Geschäfts­politik in Schwierig­keiten geraten“, erklärt Niels Nauhauser von der Verbraucher­zentrale Baden-Württemberg.

Sind alle Pensionskassen betroffen?

Nein. Je nach verfolgter Anlage­strategie sieht das heute ganz unterschiedlich aus. Einige haben eine hohe Aktienquote verfolgt, und das zahlt sich jetzt durch höhere Renditen aus. Andere haben vor Jahren feste Renditen versprochen, die sie heute mit einer Anlage in Zins­papieren nicht mehr erreichen können, was nun zu finanziellen Schwierig­keiten führt. Dafür der EZB die Schuld in die Schuhe zu schieben, wäre zu kurz gegriffen. Hier hat das Risiko­management versagt und man hat den Kunden etwas versprochen, was man nicht halten konnte.

Was bedeutet das für Kunden?

Das Problem ist: Sie können als Kunde nicht unbedingt erkennen, ob ihre Pensions­kasse Probleme hat. Man kann auch nicht nachschlagen, welche Institute die Aufsichts­behörde schon an die kurze Leine genommen hat, weil das nicht veröffentlicht wird. Sie werden erst informiert, wenn die Leistungen gekürzt werden.

Und dann können Sie auch nicht einfach den Anbieter wechseln, denn das hat der Gesetzgeber nicht vorgesehen. Als Betroffener können Sie nur hoffen, dass die Finanz­aufsicht alles dafür tut, dass die Verträge eingehalten und die Lasten fair verteilt werden.

Lohnt sich ein neuer Vertrag überhaupt noch?

Das kommt auf den Bedarf und die konkreten Bedingungen an, wie das Geld angelegt wird. Eine betrieb­liche Alters­vorsorge kann in Frage kommen, wenn man bereit ist, auf die Verfügb­arkeit der Anlage bis zum Renten­eintritt ganz zu verzichten.

Ob sich das Angebot lohnt, hängt auch vom Arbeitgeber­zuschuss ab. Seit 2019 müssen sich Arbeitgeber bei neu abgeschlossenen Verträgen mit 15 Prozent am Brutto­beitrag beteiligen. Ab einem Zuschuss von etwa 30 Prozent wird es interessant. Denn: Beschäftigte sparen zwar Steuern und Sozial­abgaben, weil die Beiträge vom Brutto­gehalt abgehen. In der Auszahlungs­phase ist die Rente aber zu 100 Prozent steuer­pflichtig und Sozial­abgaben fallen dann auch an. Die Abgaben verschieben sich also nur in die Rentenphase.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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