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Verbraucherrecht | 14.12.2017

Vermögens­aufbau

Anlegen statt sparen: Mit kleinen Beträgen zum Vermögen?

So gelingt der Vermögens­aufbau mit kleinen Beträgen

Anlegen statt sparen - das empfehlen die meisten Experten. Aber lässt sich das eigene Geld wirklich vermehren, wenn man keine großen Summen investieren kann? Die Antwort: Ja. Man muss es nur richtig machen.

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Wer sein Geld auch in Zeiten von Niedrig­zinsen vermehren will, sollte es gewinn­bringend anlegen. Das ist nicht nur für Menschen mit Vermögen ein guter Ratschlag. Denn auch mit kleinen Beträgen kann der Vermögens­aufbau gelingen.

„Wohlhabende haben natürlich mehr Möglichkeiten in der Geldanlage“, sagt Thomas Hünicke, Geschäfts­führer der WBS Hünicke Vermögensv­erwaltung in Düsseldorf. „Sie können ihre Investitionen breiter streuen, um Rendite und Risiko miteinander in Einklang zu bringen.“ So könnten Wohlhabende Immobilien kaufen und mit ihrem Kapital auch außerhalb der Börse direkt in Unternehmen investieren. Grund­sätzlich sei es jedoch falsch, dass nur Reiche ihr Geld vermehren können. Doch es kommt darauf an, wie.

Kritisch bleiben

Wer sein Geld kurzfristig und gleich­zeitig sicher anlegen will, kann keine hohe Rendite erwarten, erklärt Niels Nauhauser von der Verbraucher­zentrale Baden-Württemberg. Das sei auch schon in Phasen mit höheren Zinssätzen der Fall gewesen. Niels Nauhauser rät deshalb zu einer gesunden Skepsis gegenüber Finanz­produkten. „Denn Berater verkaufen ja gerne Produkte, die ihnen selbst gute Provisionen bescheren.“

Als Beispiel dafür stehen Verbraucher, die in den vergangenen zehn Jahren in eine fonds­gebundene Renten­versicherung eingezahlt haben. Diese Sparer stehen laut Nauhauser bis heute im Minus - vor allem wegen der Provisionen und hohen Verwaltungs­kosten. „Vom Börsenboom keine Spur, jedenfalls nicht im Vermögen der Sparer“, sagt Niels Nauhauser.

Kosten im Blick behalten

Produkte, die für die Vermögens­bildung tatsächlich interessant sind, empfehlen Verkäufer häufig nicht, weiß Verbraucher­schützer Niels Nauhauser. Dazu gehören etwa Sparpläne mit ETFs - also Fonds, die einfach die Wert­entwicklung eines gesamten Börsen­index abbilden. Hier spart der Anleger bereits Kosten, weil es keinen Manager gibt, der die Fonds aktiv verwaltet.

Auch Thomas Hünicke, Geschäfts­führer der WBS Hünicke Vermögensv­erwaltung in Düsseldorf empfiehlt Anlegern, auf die Kosten ihres Investments zu achten. Der Grund ist so simpel wie einleuchtend: „Alles, was Sie an Gebühren sparen, erhöht die Rendite.“ Bei lang­fristigen Spar­verträgen sollten sich Verbraucher deshalb genau über die Struktur des Produktes informieren. So könnten sie sich für Fonds entscheiden, der keine Ausgabe­aufschläge verlangt.

Wichtig auch: Nicht zu viel Kapital in nur ein Produkt investieren. „Wer 25.000 Euro hat, sollte nicht 20.000 Euro in ein Investment stecken, sondern auf eine breite Streuung setzen - beispiels­weise mit verschiedenen Aktien und Anleihen“, sagt der Experte.

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Durchhalten

Müssen Anleger mit fünfstelligen Beträgen hantieren, damit sich die Geldanlage wirklich lohnt? Nein, sagt Thomas Hünicke. Denn die Investitions­summe ist nicht der einzige Faktor beim Vermögens­aufbau. Auch der Faktor Zeit spielt eine wichtige Rolle.

So können auch 50 Euro monatlich über einen längeren Zeitraum zu einem kleinen Vermögen werden. „Wer diesen Betrag 30 Jahre lang einzahlt und dafür eine durchschnittliche Netto­rendite von drei Prozent erhält, hat am Ende rund 29.000 Euro“, erklärt Thomas Hünicke. Bei einer Durch­schnitts­rendite von vier Prozent, liegt die Endsumme bei mehr als 34.000 Euro. Selbst gespart hat der Anleger 18.000 Euro.

Deshalb rät Thomas Hünicke Sparern dazu, ihr Geld für sich arbeiten lassen, anstatt es nur auf einem niedrig verzinsten Konto zu sparen. Denn durch die Inflation verliert das zurück­gelegte Geld kontinuierlich an Wert. Liegt die Inflations­rate bei 1,5 Prozent, verliert ein Vermögen von 25.000 Euro pro Jahr etwa 375 Euro an Kaufkraft.

Eigene Lage berücksichtigen

Für die Geldanlage gibt es keine allgemein­gültige Blaupause. „Es gibt nicht die eine Checkliste, die jeder durchgehen kann und am Ende weiß er, worauf er zu achten hat“, sagt Verbraucher­schützer Niels Nauhauser. So könne es rentabler sein, Kredite vorzeitig abzulösen. Manchmal sei es dagegen schlichtweg besser, das Geld für unerwartete Ausgaben auf einem Tagesgeld­konto zu parken. Und in einem anderen Fall könne wiederum ein Sparplan mit einem Aktienfonds die beste Alternative sein.

Max Herbst, Inhaber der Frankfurter Finanz­beratung FMH, gibt abschließend zu bedenken: „Wer den Aktien­märkten und somit auch den Fonds und Anleihen der Unternehmen nicht vertraut und deshalb öfter schlaflose Nächte hat, sollte lieber auf einem guten Tagesgeld­konto sparen.“ Dieser Anleger würde seine Anlage nämlich wahrscheinlich zu einem falschen Zeitpunkt auflösen und dann sagen: „Wusste ich doch von Anfang an, dass man damit nur Verluste einfährt.“

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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