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Steuerrecht | 03.12.2020

Steuer­freibetrag

Antrag auf Lohn­steuer-Ermäßigung: Frei­beträge für 2021 eintragen lassen

Frei­beträge nutzten und direkt profitieren

Manche Ausgaben mindern die Steuerlast. Oft geschieht das über die jährliche Steuer­erklärung. Wer Frei­beträge nutzt, kann aber auch direkt profitieren.

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Arbeit­nehmer, die hohe Kosten haben, sollten über einen Antrag auf Lohn­steuer-Ermäßigung nachdenken. Denn mit einem Freibetrag können sie sich direkt ein höheres monatliches Nettogehalt sichern und müssen nicht bis zum nächsten Steuer­bescheid warten, erklärt der Bund der Steuer­zahler. Dies können hohe Werbungs­kosten für einen langen Arbeitsweg, Mehr­aufwendungen für eine doppelte Haushalts­führung oder hohe Fort­bildungs­kosten sein.

Die Voraussetzung

Auch Sonder­ausgaben wie zum Beispiel Unterhalts­leistungen an den ge­schiedenen Ehegatten oder außergewöhnliche Belastungen, wie etwa hohe Krankheits­kosten, können beim monatlichen Lohnsteuer­abzug berücksichtigt werden.

Die Voraussetzung: Die Aufwendungen betragen mehr als 600 Euro pro Jahr. Berufs­bedingte Werbungs­kosten werden dabei allerdings erst berücksichtigt, wenn sie den jährlichen Arbeit­nehmer-Pauschbetrag in Höhe von 1000 Euro übersteigen.

Antragstellung direkt beim Finanzamt

Der Antrag kann direkt beim Finanzamt gestellt werden. Der Freibetrag kann für zwei Jahre beantragt werden. Ändern sich aber die Umstände, so dass der Freibetrag herab­gesetzt werden muss, muss der Steuer­zahler die Änderung gegenüber dem Finanzamt anzeigen.

Wer bereits ab Beginn des neuen Jahres profitieren möchte, kann noch in diesem Jahr aktiv werden, sollte aber spätestens im Januar den Antrag stellen. Zwar ist ein Antrag auch danach noch möglich, er gilt dann aber erst für die dem Antrag folgenden Monate.

Wichtig zu beachten

Wer Frei­beträge erhält, muss in jedem Fall eine Einkommen­steuer­erklärung abgeben. Das Finanzamt rechnet dort nach, ob zu hohe Frei­beträge berücksichtigt wurden.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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