wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Arbeitsrecht | 13.10.2015

Probezeit

Antworten zu Fragen rund um das Thema: Probezeit

Urlaubstage und Kündigungsfrist

Sich erst einmal beschnuppern: Das ermöglicht die Probezeit zu Beginn des Arbeitsverhältnisses. Doch mancher ist unsicher, welche Sonderregeln es in dieser Zeit gibt. Michael Eckert, Fachanwalt für Arbeitsrecht in Heidelberg, beantwortet Fragen zum Thema.

Werbung

Wie lange darf die Probezeit maximal dauern?

Die maximale Dauer sind sechs Monate, Arbeitgeber und -nehmer können natürlich eine kürzere Spanne vereinbaren. Gut zu wissen: Wird die Probezeit nicht vereinbart, gibt es sie auch nicht. Eine Probezeit zu Beginn des Arbeitsverhältnisses ist kein Muss.

Kann der Arbeitgeber die Probezeit verlängern?

Wenn überhaupt, dann geht das nur einvernehmlich. Und das ist auch nur möglich, wenn ein Zeitrahmen von sechs Monaten nicht überschritten wird. Bei einer Probezeit von bisher vier Monaten ist es also denkbar, auf sechs Monate zu verlängern.

Wie ist die Kündigungsfrist in der Probezeit?

Sie ist verkürzt und liegt bei zwei Wochen zu jedem Tag. Das steht in Paragraf 622 Absatz 3 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Zum Vergleich: Im Normalfall liegt die gesetzliche Kündigungsfrist bei vier Wochen, und die Kündigung ist nur zum Ende oder zum 15. des Monats möglich. Sie kann bei langer Betriebszugehörigkeit auch über einem Monat liegen.

Bei einer Kündigung in der Probezeit: Was passiert mit dem Urlaub?

Mitarbeitern steht trotzdem der Urlaub zu, den sie bis dahin erarbeitet haben. Sie können dafür freie Tage nehmen oder, wenn das nicht möglich ist, sich ihn aus bezahlen lassen. Ein Beispiel: Bei einer Fünf-Tage-Woche liegt der gesetzliche Urlaubsanspruch im Jahr bei 20 Tagen. Bis zum Ende einer sechs Monate langen Probezeit haben Beschäftigte sich daher in der Regel zehn Tage erarbeitet.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich am besten an einen Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin für Arbeitsrecht in Ihrer Nähe.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 3.5 (max. 5)  -  2 Abstimmungsergebnisse Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#1269

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d1269
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!