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Arbeitsrecht | 19.11.2019

Arbeitszeit

Anweisung des Chefs: Muss ich früher zur Arbeit kommen?

Was zur Arbeitszeit gehört

Um sich umzuziehen, um den Computer hochzufahren oder um die Produktionsanlage in Gang zu bringen: Kann der Chef von seinen Mitarbeitern verlangen, dass sie für solche Tätigkeiten früher zur Arbeit kommen?

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Rechtliche Grundlage bildet das Arbeitszeitgesetz

„Im Arbeitszeitgesetz ist festgelegt, was zur Arbeitszeit zählt“, erklärt Peter Meyer, Fachanwalt für Arbeitsrecht in Berlin. Das heißt: Beginn und Ende der Arbeitszeit unter Einhaltung der Ruhezeiten. „In der Regel ist Arbeitszeit die Zeit, in der der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber zur Verfügung steht“, erläutert der Fachanwalt.

Umziehen am Arbeitsplatz gehört zur Arbeitszeit

Anhand von Beispielen wird deutlich, was zur Arbeitszeit gehört - und was nicht. „Stellt etwa ein Chemiebetrieb seinen Mitarbeitern die Arbeitskleidung zur Verfügung, gehört das Umkleiden von Privat- zu Schutzkleidung und andersherum zur Arbeitszeit“, so Rechtsanwalt Peter Meyer. Ein Automechaniker dagegen, der zu Hause bereits seinen Blaumann anzieht, macht das in seiner privaten Zeit.

Notwendige Tätigkeiten vor Beginn der Arbeit gehören zur Arbeitszeit

Müssen zum Beispiel in einem Lebensmittelbetrieb die Maschinen vor Beginn der Produktion eingerichtet werden, gehört auch das zur Arbeitszeit. „In vielen Betrieben beginnt die Arbeitszeit mit der Auslösung der Arbeitszeiterfassung bei Eintritt in das Firmengebäude“, erklärt Rechtsanwalt Peter Meyer.

Geringe Vergütung für vorbereitenden Tätigkeiten

Möglich sei es aber, für solche vorbereitenden Tätigkeiten eine geringere Vergütung zu vereinbaren, wie der Fachanwalt sagt. „Dann wird die Umkleidezeit zum Beispiel mit einem geringeren Stundenlohn bepreist.“

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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