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EU-Recht und Sozialversicherungsrecht | 14.10.2020

Renten­anspruch

Arbeiten im Ausland: Renten­ansprüche sichern

Keine Nachteile für die Versicherten

Für den Job ins europäische Ausland? Für viele gehört das heute dazu. Die gute Nachricht: Auch die Arbeit im Ausland zählt zu den Renten­ansprüchen in Deutschland.

Auch wenn die Corona-Pandemie es derzeit etwas umständlich macht - in verschiedenen europäischen Staaten zu leben und zu arbeiten ist für viele Menschen Alltag.

Keine Nachteile bei der sozialen Absicherung

Das Europarecht gewähr­leistet, dass ihnen keine Nachteile bei der sozialen Absicherung entstehen. Darauf weist die Deutsche Renten­versicherung Bund hin. Auch Zeiten im Ausland können für den späteren Renten­anspruch relevant sein. Sie sollten deshalb beim zuständigen Renten­versicherungs­träger angegeben werden.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt ein

Um eine Rente zu erhalten, müssen bestimmte Voraus­setzungen erfüllt sein, zum Beispiel muss eine sogenannte Mindest­ver­sicherungs­zeit erreicht werden. Für langjährig Versicherte, die mit 63 in Rente gehen wollen, liegt diese in Deutschland derzeit bei 35 Jahren.

Beschäftigungsz­eiten, die in verschiedenen Ländern zurück­gelegt wurden, können dafür zusammen­gerechnet werden.

Zusammenrechnung erfolgt nach europäischem Gemeinschaftsrecht

Eine Zusammen­rechnung der Zeiten erfolgt nach europäischem Ge­meinschafts­recht zwischen den Staaten der Europäischen Union sowie bei Liechten­stein, Island, Norwegen und der Schweiz. Mit vielen anderen Staaten hat Deutschland sogenannte Sozial­versicherungs­abkommen geschlossen, etwa mit Tunesien, der Türkei, den USA und Australien. Diese enthalten entsprechende Regelungen zur Zusammen­rechnung von Zeiten.

Rentenzahlungen können zeitgleich aus mehreren Staaten erfolgen

Sind die Voraussetzung für eine Rente erfüllt, zahlt grund­sätzlich jedes Land die Leistung aus den dort zurück­gelegten Zeiten. Deshalb können Renten­zahlungen zeitgleich aus mehreren Staaten erfolgen. Wer die Mindest­ver­sicherungs­zeit trotz der Zusammen­rechnung von Zeiten nicht erfüllt und somit keine Rente erhält, kann sich die gezahlten Beiträge in der Regel erstatten lassen.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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