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Arbeitsrecht | 11.12.2018

Online-Bewertung

Arbeitgeber-Bewertungen im Internet: Darf ich meinen Arbeitgeber im Netz bewerten?

Bewertungen dürfen keine Betriebs­interna oder unwahren Tatsachen enthalten

„Der Umgang unter den Kollegen war respektvoll und auf Augenhöhe, was Weiter­bildungen angeht, gibt es aber aus meiner Sicht noch Nachhol­bedarf“ - so oder so ähnlich können Arbeit­geber­bewertungen in entsprechenden Portalen im Internet lauten. Oft sind sie für andere Bewerber hilfreich.

Doch dürfen Arbeit­nehmer eine solche Rezension einfach ins Internet stellen? „Ja“, sagt Jürgen Markowski, Fachanwalt für Arbeits­recht in Nürnberg und Mitglied der Arbeits­gemeinschaft Arbeits­recht im Deutschen Anwalt­verein. „Arbeit­nehmer dürfen ihren Arbeitgeber im Netz bewerten.“

Aber es gibt Einschränkungen

Beachten müssen Arbeit­nehmer bei einer Bewertung die geltenden Gesetze sowie die Treue­pflicht, die im Arbeits­vertrag geregelt ist. Was heißt das genau? Dem Fachanwalt zufolge dürfen Arbeit­nehmer beispiels­weise nicht über betriebs­interne Vorgänge berichten, die der Geheim­haltungs­pflicht unterliegen. Auch darf ein Angestellter in seiner Bewertung keine unwahren Tatsachen über seinen Arbeitgeber veröffentlichen oder ihn gar beleidigen.

Vorsicht vor unbedachten Äußerungen

„Wird durch die Bewertung ein Straftat­bestand erfüllt, kann der Arbeitgeber nämlich Straf­anzeige gegen Unbekannt erstatten“, erklärt Rechtsanwalt Jürgen Markowski. Der Verfasser der Bewertung müsse dann damit rechnen, dass die Straf­verfolgungs­behörden seine Identität ermitteln - und die wird auch dem Arbeitgeber mitgeteilt.

Das kann Konsequenzen haben:

Der Arbeitgeber kann Rechtsanwalt Markowski zufolge eine Abmahnung oder in besonders schweren Fällen sogar eine Kündigung aussprechen. Im Fall eines wirtschaftlichen Schadens droht zudem ein Schadenersatz­anspruch.

Immer bei der Wahrheit bleiben

Wer seinen Arbeitgeber im Internet bewerten möchte, sollte also immer bei der Wahrheit bleiben. Das hilft am Ende auch potenziellen Bewerbern am meisten weiter, die die Rezension lesen, um sich ein Bild vom jeweiligen Arbeitgeber zu machen.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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