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Arbeitsrecht | 23.03.2021

Arbeits­kleidung

Arbeitgeber oder Arbeit­nehmer: Wer muss die Arbeits­kleidung waschen?

Wer die Kosten der Reinigung tragen muss, hängt von der Art der Arbeits­kleidung ab

In vielen Branchen tragen Menschen Arbeits­kleidung. Bei der Frage, wer sich um die Reinigung kümmern muss, geht es ins Detail.

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Overall, Kochjacke oder Kranken­hauskittel: Wo Arbeits­kleidung getragen wird, kommt immer wieder die Frage auf: Wer pflegt die Ausstattung? Müssen Arbeit­nehmer selbst waschen, oder ist das Aufgabe des Arbeit­gebers?

Unterschied zwischen vorgeschriebener und erwarteter Kleidung

„Das hängt vor allem davon ab, um welche Art von Arbeits­kleidung es geht“, sagt Johannes Schipp, Fachanwalt für Arbeits­recht aus Gütersloh. Grund­sätzlich gehe es immer um die Frage, ob die Kleidung vorgeschrieben oder nur erwartbar sei.

Handelt es sich um Arbeits­kleidung, die getragen werden muss und sogar aus Sicherheits­gründen vorgeschrieben ist, müsse der Arbeitgeber sie sowohl stellen als auch nach Gebrauch reinigen, sagt der Fachanwalt. Als Beispiel wären etwa Mit­arbeiterinnen und Mitarbeiter in der fleisch­verarbeitenden Industrie zu nennen, deren Kleidung bestimmten Hygiene­vorschriften entsprechen muss.

Daneben gibt es Kleidung, die zwar nicht vorgeschrieben ist, die der Arbeitgeber aber für seine Beschäftigten vorsieht - etwa ganz bestimmte Jacken und Hosen mit Firmenlogo und Namen in einem Elektro­installations­betriebs. Auch in einem solchen Fall ist der Arbeitgeber für die Kleidung verantwortlich und muss die Reinigung übernehmen.

Vom Arbeitgeber nicht zu finanzierenden Kleidung

Etwas anders sieht es aus, wenn es zwar einen bestimmten Dresscode im Unternehmen gibt, die Kleidung aber Grund­sätzlich auch in der Freizeit getragen werden könnte. Schipp nennt zur Ver­anschaulichung einen Bank­mitarbeiter, der in Anzug und Krawatte zur Arbeit kommen soll. Diese Kleidung muss der Arbeitgeber nicht finanzieren, auch für die Pflege muss er hier nicht aufkommen.

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Die Ausnahmen

Es kann aber auch immer Ausnahmen geben: „Ich hatte mal den Fall einer Spielbank, die von den Beschäftigten verlangte, in blauen Smokings zur Arbeit zu erscheinen.“ Ein blauer Smoking sei nun wiederum so außer­gewöhnlich und im Alltag so wenig gebräuchlich, dass in diesem Fall der Arbeitgeber für die Kleidung zur Verantwortung gezogen werden kann.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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