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Arbeitsrecht | 09.11.2020

Urlaubs­bescheinigung

Arbeitgeber­wechsel: Ohne Urlaubs­bescheinigung kein Urlaub!

Doppel­ansprüchen beim Erholung­surlaub nach Arbeitgeber­wechsel sind ausgeschlossen

Haben Sie schon mal im Laufe des Jahres den Job gewechselt? Der ehemalige Arbeitgeber muss in einem solchen Fall eine Urlaubs­bescheinigung ausstellen. Wofür ist die gut?

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Mit dem neuen Arbeitgeber kommen auch neue Urlaubstage? Ganz so einfach ist es nicht. In Paragraf 6 des Bundes­urlaubs­gesetzes (BUrlG) steht nämlich: Der Anspruch auf Urlaub besteht nicht, soweit dem Arbeit­nehmer für das laufende Kalender­jahr bereits von einem früheren Arbeitgeber Urlaub gewährt worden ist. Doppel­ansprüche sind also ausgeschlossen.

Gewährung des Urlaubsanspruches nur bei Vorlage einer Urlaubsbescheinigung

Aber wie kann der neue Arbeitgeber das überprüfen? Hier kommt die sogenannte Urlaubs­bescheinigung ins Spiel. „Wenn der Arbeit­nehmer unterjährig den Arbeitgeber wechselt, erteilt der bisherige Arbeitgeber eine Urlaubs­bescheinigung“, erläutert Nathalie Oberthür, Fach­anwältin für Arbeits­recht. Dazu ist er laut BUrlG (§ 6, Satz 2) verpflichtet.

Abzug abgegolten Urlaubstage zulässig

In dieser Urlaubs­bescheinigung werde dann ausgewiesen wird, wie viele Urlaubstage der Arbeit­nehmer im Jahr schon genommen oder abgegolten bekommen hat. „Diese kann der neue Arbeitgeber von Urlaubs­anspruch für dieses Jahr in Abzug bringen“, erklärt Oberthür.

Andersherum gilt deshalb

Beantragt ein Arbeit­nehmer nach dem Jobwechsel im Kalender­jahr beim neuen Arbeitgeber Urlaub, muss er mitteilen, dass sein früherer Arbeitgeber seinen Urlaubs­anspruch für das laufende Kalender­jahr noch nicht vollständig oder teilweise erfüllt hat. Das hat 2014 das Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 16.12.2014, Az. 9 AZR 295/13 entschieden.

Wichtig

Die Regelungen aus dem Bundes­urlaubs­gesetz beziehen sich immer auf den gesetzlichen Mindest­urlaub von jährlich mindestens 24 Werktagen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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