wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Arbeitsrecht | 24.01.2022

Kündigung

Arbeit­nehmer kündigt, Arbeitgeber kündigt zurück - geht das?

Kündigung durch Arbeitgeber wegen Abkehr­willens des Arbeit­nehmers nur im Ausnahmefall möglich

Ist die Kündigung eingereicht, ist mit dem Arbeitgeber alles besiegelt - könnte man meinen. Doch dieser kann selbst eine Kündigung mit früherer Frist aussprechen. Allerdings nur in Ausnahme­fällen.

Werbung

Manche Arbeits­stellen lassen sich nur schlecht nach­besetzen - etwa, weil Fachkräfte schwer zu bekommen sind. Wer solch eine Stelle kündigen möchte und sich seinem Arbeitgeber verbunden fühlt, informiert ihn unter Umständen frühzeitig über den geplanten Wechsel und reicht die Kündigung mit Vorlauf ein. Doch kann der Arbeitgeber mit einer eigenen Kündigung kontern und den Arbeit­nehmer schon früher auf die Straße setzen?

Arbeitgeber kann Kündigung mit früherer Frist aussprechen

Im Prinzip schon. „Beide Kündigungen sind voneinander unabhängig“, sagt Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeits­recht in Berlin. Auch wenn ein Arbeit­nehmer oder eine Arbeit­nehmerin bereits gekündigt hat, könne der Arbeitgeber das Arbeits­verhältnis mit einer eigenen Kündigung früher beenden.

Es gibt aber Einschränkungen. So muss die Kündigung wirksam sein. Der Arbeitgeber muss laut Bredereck dazu die Kündigungs­frist einhalten und die Regelungen aus dem Kündigungs­schutz­gesetz beachten.

Fristlose Kündigung bei Pflichtverstoß

So reicht der „Abkehrwille“ als Kündigungs­grund seitens des Arbeit­gebers allein nicht aus, urteilte das Arbeitsgericht Siegburg, Urteil vom 17.07.2019, Az. 3 Ca 500/19. Unter Abkehrwille wird die Tatsache verstanden, dass ein Arbeit­nehmer mit seiner Kündigung signalisiert hat, dass er das Unternehmen verlassen will.

Auch eine fristlose Kündigung seitens des Arbeit­gebers kann laut Bredereck möglich sein. Etwa dann, wenn der Arbeit­nehmer oder die Arbeit­nehmerin nach Ausspruch der eigenen Kündigung einen schwerwiegenden Pflicht­verstoß begeht.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 3 (max. 5)  -  4 Abstimmungsergebnisse Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#9040

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d9040
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!