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Arbeitsrecht | 11.08.2021

Bahnstreik

Arbeit­nehmer müssen auch bei Streik pünktlich sein

Arbeit­nehmer trägt Wegerisiko

Die angekündigten Bahnstreiks haben auch Auswirkungen auf den Arbeitsweg vieler Beschäftigter. Was, wenn man wegen aus­fallender Züge nur verspätet oder gar nicht zur Arbeit kommen kann?

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Für Pendlerinnen und Pendler kann ein Streik im Personennah­verkehr viel zusätzlichen Stress bedeuten. Einfach verspätet oder gar nicht am Arbeits­platz zu erscheinen und sich dabei auf den Streik berufen, ist aber keine gute Option.

Bei Verspätungen sofort Arbeitgeber informieren

„Der Arbeit­nehmer ist derjenige, der das Wegerisiko trägt“, sagt Nathalie Oberthür, Fach­anwältin für Arbeits­recht in Köln. Beschäftigte sind selbst dafür verantwortlich, rechtzeitig am Arbeits­platz zu erscheinen. Wer zu spät kommt, bekommt für diese Zeit unter Umständen kein Geld und riskiert womöglich sogar eine Abmahnung, sofern der Arbeitgeber nicht rechtzeitig informiert wird.

Wird ein Streik schon mit Vorlauf angekündigt, können sich Pendlerinnen und Pendler nicht einfach auf die Bahn verlassen, sondern müssen sich Alternativen suchen, zum Beispiel, indem sie auf das Auto umsteigen.

Verspätung nur bei kurzfristiger Arbeitsniederlegung

Eine Verspätung wegen eines Streiks sei nur dann legitim, wenn es sich um eine plötzliche Arbeits­niederlegung handelt, von der niemand vorab gewusst hat, sagt Oberthür. Dann haben Arbeit­nehmerinnen und Arbeit­nehmer zwar ebenfalls keinen Anspruch auf Gehalt, müssen aber keine Abmahnung fürchten.

Ansonsten sei bei einer Verspätung das Gehalt nur dann fort­zuzahlen, wenn es unverschuldete persönliche Gründe gäbe, so die Fach­anwältin. Denkbar sind etwa ein kaputtes Auto oder die Erkrankung eines Kindes.

Homeoffice nur nach Absprache

Wer die Möglichkeit hat, von zu Hause zu arbeiten, sollte das in jedem Fall vorher mit dem Arbeitgeber absprechen. „Ein Anspruch auf Homeoffice besteht nicht“, sagt Oberthür. Von zu Hause aus zu arbeiten geht daher nur, wenn der Arbeitgeber einverstanden ist.

Hintergrund: Von Mittwoch, 2 Uhr, bis Freitag, 2 Uhr, sind die GDL-Mitglieder im Personen­verkehr zum Streik aufgerufen. Die Gewerk­schaft vertritt die meisten Lokführer, Fahrgäste müssen mit zahlreichen Zug­ausfällen und Verspätungen rechnen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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