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Mietrecht | 26.02.2020

Betriebs­kosten­abrechnung

Auf diese Fehler in der Betriebs­kosten­abrechnung sollten Mieter achten

Drei Fragen und Antworten rund um die Betriebs­kosten­abrechnung

Vermieter können Mieter an den Betriebs­kosten ihrer Immobilie beteiligen. Doch was in der Theorie einfach klingt, sorgt in der Praxis immer wieder für Streit. Worauf kommt es an?

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Mieter zahlen nicht nur ihre Miete. Sie kommen meist auch für die laufenden Kosten auf, die mit der Immobilie verbunden sind. Doch bei der Abrechnung der Betriebs­kosten kommt es oft zu Fehlern. „Rund ein Drittel der über 1,15 Millionen Rechts­beratungen der örtlichen Mieter­vereine dreht sich um Betriebs­kosten“, sagt Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund (DMB). „Nach unserer Erfahrung ist jede zweite Abrechnung falsch, unplausibel oder unvollständig.“ Drei Fragen an Ulrich Ropertz.

Bis wann muss der Vermieter die Abrechnung spätestens zustellen?

Spätestens zwölf Monate nach Ende der Abrechnungs­periode müssen Mieter ihre Betriebs­kosten­abrechnung erhalten haben. Entspricht die Abrechnungs­periode dem Kalender­jahr, müsste die Abrechnung für das Jahr 2018 also spätestens am 31. Dezember 2019 beim Mieter gewesen sein.

Kommt die Abrechnung später an, muss der Mieter eine eventuell sich aus der Abrechnung ergebende Nachzahlung nicht leisten. Liegt die Abrechnung bis heute noch nicht vor, kann der Mieter sie einfordern, notfalls einklagen. Denn auch nach Ablauf der zwölf Monate bleibt es dabei, dass der Vermieter abrechnen muss. Er kann allerdings keine Nachforderungen aus der verspäteten Abrechnung mehr stellen.

Gibt es bestimmte Punkte, bei denen häufig Fehler passieren?

Typische, in der Rechts­beratung der Mieter­vereine immer wieder auftauchende Fehler sind: Es werden Kosten abgerechnet, die keine Betriebs­kosten sind, zum Beispiel Verwaltungs- oder Reparatur­kosten. Wartungs­kosten, etwa für einen Aufzug oder die Heizung, sind Betriebs­kosten, aber eben nur die reinen Wartungs­kosten, nicht auch die für eine Reparatur.

Auch die Kosten für den Hausmeister können auf den Mieter umgelegt werden. Ist der Hausmeister aber „Mädchen für alles“, führt er also Reparaturen im Haus durch oder übernimmt Verwaltungs­arbeiten, müssen bei der Betriebs­kosten­abrechnung entsprechende Abzüge von den Hausmeister­kosten gemacht werden.

Eine korrekte Betriebs­kosten­abrechnung muss das Mietobjekt selbst und den Abrechnungs­zeitraum nennen. Die Gesamt­kosten, die für die einzelnen Betriebs­kostenarten entstanden sind, und der konkrete Verteiler­schlüssel müssen aufgeführt werden. Außerdem muss die Abrechnung die korrekte Aufteilung der Gesamt­kosten des Hauses auf die einzelne Wohnung beziehungs­weise Mietpartei im Haus enthalten. Am Ende muss dann der auf den Mieter entfallende Kosten­anteil mit seinen monatlichen Voraus­zahlungen verrechnet werden.

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Was muss ich machen, wenn ich Fehler gefunden habe?

Auf Fehler in der Abrechnung ist der Vermieter hinzuweisen, er muss die Abrechnung korrigieren. Bei ganz offensichtlichen Fehlern, wenn zum Beispiel die Position Verwaltungs­kosten auftaucht, kann der Mieter diesen Betrag auch selbst heraus­rechnen und entsprechend weniger zahlen. Aber: Oft ist es gar nicht so einfach, Fehler fest­zustellen. Ob unplausible Kosten­steigerungen von einem Jahr zum anderen Jahr auch ein Fehler sind, lässt sich nur durch Einsicht in die Original-Rechnungs­unterlagen abklären.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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