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Schadensersatzrecht | 06.05.2022

Online-Auktion

Auf eigene Angebote bieten, kann teuer werden

Bei „Shill Bidding“ drohen empfindliche Strafen

Eigentlich hatte man gehofft, das alte Fahrrad zu einem guten Preis loszuwerden. Aber dann bleiben die Gebote im Keller. Selbst mitbieten sollte man dennoch auf keinen Fall - aus gutem Grund.

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Bei Online-Auktionen mit einem Zweit­account auf das eigene Angebot bieten, um einen besseren Preis zu erzielen - das ist keine gute Idee. Wer erwischt wird, riskiert neben einer Sperrung bei Ebay und Co. auch hohe Schaden­ersatz­zahlungen. Darauf weist die Stiftung Warentest auf ihrer Website „test.de“ hin.

„Shill Bidding“ ist rechts­widrig

„Shill Bidding“ (englisch für Gebots­treiberei) nennt sich die Praxis, bei der Verkäufer mit eigenen Geboten den Preis für ihre Waren in die Höhe treiben. Sie ist ebenso verboten, wie Freunde zu Schein­geboten anzustiften. Und zwar unabhängig davon, ob der Verkauf verhindert werden soll, weil die tatsächlich abgegebenen Gebote zu niedrig erscheinen, oder ob es darum geht, noch mehr Geld zu bekommen.

Schadenersatz droht - und womöglich noch mehr

Bisherige Urteile deutscher Gerichte zu „Shill Bidding“-Fällen zeigen: Käufer, die durch Schein­gebote um ein Schnäppchen gebracht werden, können mit hohem Schaden­ersatz rechnen.

Die Rechts­experten der Stiftung Warentest gehen zudem davon aus, dass sich Verkäufer, die Schein­gebote abgeben, künftig auch wegen Betrugs vor Gericht wieder­finden könnten. Ihnen würde dann zumindest eine empfindliche Geldstrafe drohen, oder sogar eine Freiheits­strafe.

Übrigens:

Wer durch vor­getäuschte Angebote um ein Schnäppchen gebracht wird, sollte sich den Waren­testern zufolge nicht nur an das Online-Auktions­portal wenden, sondern auch direkt an die Straf­verfolgungs­behörden. Nur so können mögliche Schaden­ersatz­ansprüche durchgesetzt werden.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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