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Arbeitsrecht und Steuerrecht | 28.12.2016

Aufbewahrungsfrist von Unterlagen

Aufbewahrungs­fristen für Unternehmer: Unterlagen richtig entsorgen

Häufig wird die Ruhephase während des Jahres­wechsels genutzt, um Unterlagen in Ordnung zu bringen. Aber nicht alle Belege, Quittungen und Rechnungen, die sich über die Jahre angesammelt haben, dürfen vernichtet werden. Darauf macht der Bund der Steuer­zahler aufmerksam.

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Ein Unternehmer muss beispiels­weise Geschäfts­bücher, Inventare, Bilanzen und sonstige zu führende Bücher zehn Jahre lang aufbewahren. Auch digitale Aufzeichnungen müssen zehn Jahre lang gespeichert werden.

Empfangene oder abgesandte Handels- und Geschäfts­briefe müssen grund­sätzlich sechs Jahre lang aufbewahrt werden. Zu Beginn des Jahres 2017 können Unternehmer daher Bücher und Aufzeichnungen mit der letzten Eintragung aus dem Jahr 2006, Inventare, die bis 31. Dezember 2006, oder Jahres­abschlüsse, die bis zum 31. Dezember 2006 oder früher aufgestellt worden sind, und Buchungs­belege aus dem Jahr 2006 und früher entsorgen. Empfangene Handels- und Geschäfts­briefe sowie Durch­schriften abgesandter Handels- und Geschäfts­briefe, die bis zum 31. Dezember 2010 oder früher abgesandt wurden, können ebenfalls vernichtet werden.

Auch das Mindest­lohngesetz enthält Aufbewahrungs­pflichten für Unternehmer: Seit dem Jahr 2015 müssen Arbeitgeber in der Regel die Arbeits­zeiten von geringfügig Beschäftigten, kurzfristig Beschäftigten sowie Beschäftigten in bestimmten Branchen wie dem Bau- und Gaststätten­gewerbe aufzeichnen und mindestens zwei Jahre lang aufbewahren.

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Quelle: dpa/DAWR/pt

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