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Insolvenzrecht und Verbraucherrecht | 27.03.2020

Insolvenz

Autohaus durch Corona-Krise insolvent: Diese Rechte haben Autokäufer

Forderungen können beim Insolvenz­verwalter geltend gemacht werden

Auch Auto­händler müssen wegen der Corona-Pandemie Verkaufs­flächen schließen. Noch sind die wirtschaftlichen Folgen nicht absehbar. Doch welche Rechte hätten Autokäufer, falls der Händler pleite geht?

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Viele Firmen befürchten negative wirtschaftliche Auswirkungen durch die Corona-Pandemie - auch Auto­händler. Aber was bedeutet es für Käufer, die bereits ein Auto bestellt und bezahlt haben, wenn der Händler pleite gehen sollte?

In der Regel wird dann ein Insolvenz­verfahren eröffnet. Der Verwalter hat dabei ein Wahlrecht, ob er an der Vertrags­erfüllung festhalten will, erklärt der Mindener Rechtsanwalt Sören Lührmann in der Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“ (Ausgabe 8/2020).

Sollte er sich dagegen aussprechen, bleibt dem Käufer „im Grunde nichts anderes übrig, als seine Forderung als Insolvenz­gläubiger geltend zu machen, so Lührmann weiter. Diese Forderung müsse er dann über den Insolvenz­verwalter in der Insolvenz­tabelle anmelden.

Das Geld ist im schlimmsten Fall weg

Allerdings sehen auch dann Käufer im besten Fall nur einen Teil ihres Geldes wieder, lautet die Einschätzung des Rechts­anwaltes. Denn dafür muss genügend Insolvenz­masse vorhanden sein und Gläubiger eine Quote ausgezahlt bekommen.

Deshalb sollten Autokäufer beim Insolvenz­verwalter darauf pochen, dass dieser den Vertrag einhält, empfiehlt Lührmann - sonst sei im schlimmsten Fall das Geld weg.

Doch für manche gibt es Auswege

Allerdings besteht Hoffnung, wenn es trotz Frist­setzung zu einem Liefer­verzug kommt: Dann können Verbraucher, die bereits den Kaufpreis für das Auto vollständig gezahlt haben, unter Umständen vom Vertrag zurück­treten, erklärt Lührmann.

Das gilt demnach auch für eine Finanzierung, wenn diese mit dem Kauf verbunden ist - jedoch nicht für Leasing­verträge. Immerhin: Der Leasing­partner bleibt Vertrags­partner. Somit sei er selbst bei einer Händler­pleite zur Vertrags­erfüllung verpflichtet.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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