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Arbeitsrecht | 13.06.2022

Mehrarbeit

Bares für Mehrarbeit: Über­stunden detailliert auflisten

Pauschale Summe von Über­stunden als Beleg nicht ausreichend

Wer mehr Zeit auf der Arbeit verbringt als im Vertrag fest­geschrieben, leistet Über­stunden. Was tun, wenn diese nicht automatisch erfasst und vergütet werden?

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Schon wieder zu spät aus dem Büro gekommen, weil noch so viel zu erledigen war? Wer mehr arbeitet als vertraglich fest­geschrieben, leistet Über­stunden.

Überstunden müssen bezahlt werden

Die müssen bezahlt werden, wenn der Arbeitgeber sie ausdrücklich angeordnet oder im Nachhinein genehmigt hat, sagt Uli Meisinger, Berater im Sozial- und Arbeits­recht bei der Arbeits­kammer des Saarlandes. Das gilt auch, wenn der Chef die Über­stunden duldet, er also weiß, dass sie geleistet werden müssen, um die Arbeit zu erledigen.

Alles im Detail auflisten

Können sich Chef und Mitarbeiter über die Bezahlung von Über­stunden nicht einigen, kann das Arbeits­gericht entscheiden. Arbeit­nehmer müssen allerdings alles belegen können. So reicht zum Beispiel keine pauschale Summe von Über­stunden.

Meisinger rät zu einer detaillierten Auflistung: Welche Umstände haben zu den Über­stunden geführt? Inwiefern waren sie vielleicht nötig, um die anfallende Arbeit zu erledigen? Wann und wie lange wurde gearbeitet und was genau wurde in der Zeit erledigt?

Nicht zu lange warten

Überstunden­ansprüche können auch verfallen. Gesetzlich ist das nach drei Jahren der Fall, in Tarif- oder Arbeits­verträgen können aber deutlich kürzere Zeiträume stehen.

Manchmal werden laut Vertrag Über­stunden nur in Freizeit gewährt oder sind gar im Gehalt enthalten. Solche Regelungen sind laut Meisinger jedoch nicht immer rechtswirksam, hier komme es auf den Einzelfall an.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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