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Baurecht | 26.11.2020

Baustelle

Baustelle betreten verboten: Bauherr sollte immer Zutritt zur eigenen Baustelle haben

Verträge genau überprüfen

Wer auf seinem eigenen Grundstück baut, hat Rechte und Pflichten. Was aber gilt, wenn man die eigene Baustelle nicht mehr betreten darf?

Bauherren tragen Verantwortung für alles, was auf der Baustelle geschieht. Wird eine Baufirma beauftragt, braucht diese ein eingeschränktes Hausrecht, um das Grundstück betreten zu dürfen und die Baustelle gegen Vandalismus zu schützen. Einige Firmen gehen dabei aber zu weit, warnen Experten.

Wichtig: Vor Vertragsabschluss die AGB genau anschauen

Vor dem Vertrags­abschluss mit einer Baufirma sollten sich Bauherren die AGB genau anschauen, empfiehlt der Verband Privater Bauherren (VPB). Denn einige Schlüssel­fertig-Firmen verweigerten nicht nur Unbefugten, sondern auch den Bauherren selbst den Zutritt zur Baustelle. Dadurch könnten Bau­fortschritt und Bau­ausführung aber nicht mehr kontrolliert werden. Diese Einschränkungen sind nach Angaben des Verbandes oft in den AGB versteckt.

Einschränkungen in AGB oft unwirksam

Solche AGB seien regelmäßig unwirksam, jedenfalls dann, wenn Abschlags­zahlungen vereinbart sind, erklärt der VPB. Denn dadurch, dass der Bau­fortschritt nicht geprüft und etwaige Mängel fest­gestellt werden können, könne der Bauherr auch nicht entsprechende Beträge zurückbehalten. Im ungünstigsten Falle könnte sich die Firma später weigern, den Schlüssel heraus­zugeben, bevor komplett bezahlt wurde.

Andere Rechtslage bei Bauträger-Beauftragung

Wird dagegen mit einem Bauträger gebaut, ist die rechtliche Situation anders. Dann gibt es für die Bauherren weder ein Mit­sprache­recht beim Bauablauf noch ein Weisungs­recht gegenüber Handwerkern. Hier gehört die Immobilie dem Bauträger bis zur endgültigen Übergabe. Bis dahin benötigen Bauherren laut VPB ein eingeschränktes Betretungs­recht.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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