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Baurecht und Verbraucherrecht | 16.09.2021

Bauverzug

Bau­verzögerung: Wann Bauherren Schaden­ersatz verlangen können

Bei Verzögerung durch Bau­unternehmen oder Handwerker können Bauherren Schaden­ersatz geltend machen

Kaum ein Haus in Deutschland wird pünktlich fertiggestellt. Oft haben Bauherren gute Chancen, Schaden­ersatz durch­zusetzen. Allerdings nur, wenn der Bau­unternehmer für die Verzögerung verantwortlich ist.

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Bauen dauert meist länger als geplant. Gründe dafür sind vielfältig: ein mangelhaftes Fundament, zu wenig Arbeits­kräfte, schlechtes Wetter oder nicht verfügbares Baumaterial.

Ein weiterer häufiger Grund

Bauvorhaben werden laut Arbeits­gemeinschaft Bau- und Immobilien­recht im Deutschen Anwalt­verein oft begonnen, bevor die verbindliche Planung abgeschlossen ist. Kommt es später zu Änderungen, kann das den Zeitplan auf der Baustelle durcheinander bringen.

Wer zahlt denn jetzt für Verzögerungen?

Stellt sich die Frage: Wer kommt für die Verzögerung auf? Dabei gilt: Werden die Verzögerung durch Bau­unternehmen oder Handwerker verursacht, können Bauherren Schaden­ersatz geltend machen.

Kein Schadensersatz bei Verzögerung durch Sonderwünsche

Nicht eingeplante Sonder­wünsche, die das Vorhaben verzögern, gehen hingegen in der Regel zulasten des Bauherrn. Das kann der Fall sein, wenn der Bauherr doch lieber Holz statt Kunststof­ffenster oder gar ein größeres Bad haben möchte.

Für Sonder­wünsche während der Bauphase sollten deshalb verbindliche zeitliche Regelungen getroffen werden. Vor allem aber gilt: Bauherren sollten immer konkrete Termine beziehungs­weise Fristen vereinbaren und beteiligte Bau­unternehmen vor Vertrags­schluss verpflichten, in einem Terminplan darzustellen, wann welche Bau­leistungen erbracht werden.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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