wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Steuerrecht | 08.05.2019

Therapie­kosten bei Burnout

Behandlungskosten bei Burnout sind häufig keine Werbungs­kosten

Burnout ist keine typische Berufs­krankheit

Wer wegen seines Jobs krank wird, muss oft finanzielle Einbußen hinnehmen. Bei Berufs­krankheiten akzeptiert das Finanzamt die Ausgaben oft als Werbungs­kosten. Burnout ist jedoch ein Sonderfall.

Werbung

Ein Burnout wird von Finanz­ämtern in der Regel nicht als typische Berufs­krankheit eingestuft. Denn die Erkrankung ist in ihren psychischen und psycho­somatischen Ausprägungen sehr vielfältig, erklärt die Lohnsteuer­hilfe Bayern. Dies wirke sich auf die steuerliche Bewertung von Therapie­kosten aus. Ein genereller Werbungs­kosten­abzug bei Burnout sei dabei oft nicht möglich, denn dafür sei eine ausschließliche berufliche Ursache die Voraussetzung.

Behandlungskosten bei Mobbing und Burn-out absetzbar

Anders sieht es aus, wenn ein Mitarbeiter in der Firma gemobbt wird und infolge dessen erkrankt ist. Beeinträchtigen Kollegen oder Vorgesetzte die Psyche oder Gesundheit eines Mitarbeiters, so dürfen die selbst gezahlten Behandlungs­kosten unter gewissen Voraus­setzungen sehr wohl in der Einkommen­steuer als Werbungs­kosten geltend gemacht werden, erläutert die Lohnsteuer­hilfe.

Behandlungskosten als Werbungskosten

Als Beleg sollten Betroffene ein ärztliches Attest vorlegen, dass der Burnout auf Mobbing am Arbeits­platz zurückzuführen ist. Ebenso sei es ratsam, die Notwendigkeit einer Therapie vor Antritt der Behandlungen durch einen Arzt bescheinigen zu lassen. Dann sei ein eindeutiger Zusammenhang zwischen der beruflichen Tätigkeit und der Erkrankung gegeben. Selbst getragene Behandlungs­kosten könnten dann als Werbungs­kosten geltend gemacht werden, erklären die Steuer­experten.

Behandlungskosten als außergewöhnliche Belastung

Doch selbst wenn der Werbungs­kosten­abzug nicht möglich ist, können sich selbst gezahlte Therapie­kosten steuerlich auswirken. Denn dann können die Ausgaben als außergewöhnliche Belastung angesetzt werden. Auch dies setzt ein vor der Therapie ausgestelltes amts­ärztliches Attest oder eine Bescheinigung des Medizinischen Dienstes der Kranken­versicherung über die Notwendigkeit der Behandlung voraus.

Anerkennung nur bei Überschreitung der zumutbaren Grenze der Eigenbelastung

In diesem Fall muss allerdings erst die zumutbare Grenze der Eigen­belastung überschritten werden. Diese Grenze ist individuell verschieden und richtet sich nach der Höhe des Einkommens und der Zahl der Kinder. Geregelt ist das im Einkommen­steuer­gesetz (EStG).

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#6453

Rechtsanwalt Gerald Freund

Vermietung einer Ferien­immobilie

Ferienhaus-Vermietung durch Agenturen in Andalusien: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

RechtsanwaltGerald Freund

[21.05.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternFerien­häuser oder Ferien­wohnungen werden durch deren Eigentümer oft nur wenige Wochen im Jahr selbst genutzt. Da liegt es nahe, durch eine Vermietung dieser Immobilien an andere Ferien­gäste Einnahmen zu erzielen, um die Unterhalts­kosten zu reduzieren oder sogar Über­schüsse zu realisieren.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

www.regionaler­telefonbuch­verlag.de: Culpa Inkasso GmbH für Goldex Marketing GmbH tätig

RechtsanwaltRobert Binder

[20.05.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Culpa Inkasso GmbH mahnt im Auftrag der Goldex Marketing GmbH eine offene Forderung an. Es geht um einen Vertrag über Gewerbeeinträge in Sachen „Regionaler Telefonbuchverlag“.

Rechtsanwalt Guido Lenné

Unternehmer­kredite

BGH kippt Bearbeitungs­entgelte auch in Darlehens­verträgen mit Unter­nehmern

RechtsanwaltGuido Lenné

[17.05.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDurch Allgemeine Geschäfts­bedingungen (AGB) pauschal vereinbarte Bearbeitungs­gebühren sind in Verbraucher­darlehens­verträgen unwirksam. Der Bundes­gerichts­hof hatte am 04.07.2017 (- XI ZR 562/15 - und - XI ZR 233/16 -) entschieden, dass dies ebenfalls für Unter­nehmer­darlehens­verträge gilt.

Rechtsanwalt Prof. Dr. Marco Rogert

VW-Abgas­skandal

Anspruch auf Schadens­ersatz auch für Käufer von betroffenen Fahrzeugen, die nach der Aufdeckung des Diesel­abgas­skandals erworben wurden

RechtsanwaltProf. Dr. Marco Rogert

[16.05.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternWieder ein Paukenschlag aus Nieder­sachsen, dem Heimatland des VW-Konzerns. Wie die in der rechtlichen Aufarbeitung des Abgas­skandals führende Rechts­anwalts­kanzlei Rogert & Ulbrich aus Köln mitteilt, hat sich in Nieder­sachsen wieder einmal eine Wendung ergeben, die nicht unbedingt zu erwarten war.

Rechtsanwalt Frank Vormbaum

Verzugs­pauschale

Anspruch von Pflege­diensten auf pauschalen Schadens­ersatz

RechtsanwaltFrank Vormbaum

[15.05.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternIn unserem heutigen Rechtstipp gebe ich Ihnen ein Update zu dem Anspruch von Pflege­diensten auf pauschalen Schadens­ersatz in Höhe von 40 Euro bei jeder verspätet gezahlten Pflege­rechnung.

Rechtsanwalt Hermann Kaufmann

Insolvenz­verfahren

Pfändungs­schutz von Ansprüchen auf Erbbauzins

RechtsanwaltHermann Kaufmann

[14.05.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternPfändbar im Insolvenz­verfahren ist grund­sätzlich das gesamte Vermögen des Schuldners, dass er zur Zeit der Eröffnung des Insolvenz­verfahrens besaß. Auch pfändbar ist das Vermögen, welches er während des Verfahrens erlangt.

Rechtsanwalt Thomas Brunow

Vorsatz bei Geschwindigkeits­überschreitung

Auswirkungen auf die Annahme von Vorsatz bei einer Über­schreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit

RechtsanwaltThomas Brunow

[13.05.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternGemäß § 3 Abs. 4 a der Bußgeld­katalog-Verordnung heißt es: Wird ein Tatbestand des Abschnitts I des Bußgeld­katalogs vorsätzlich verursacht, für den ein Regelsatz von mehr als 55 Euro vorgesehen ist, so ist der dort genannte Regelsatz zu verdoppeln.

Rechtsanwalt Stephan Imm

Namens­änderung nach der Scheidung

Muss Doris Schröder-Köpf nach der Scheidung den Namen Schröder abgeben?

RechtsanwaltStephan Imm

[10.05.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternAus aktuellem Anlass wollen wir an dieser Stelle der Frage nachgehen, ob man nach einer Scheidung den Namen, den man von seinem Ehepartner angenommen hat, behalten darf oder ihn wieder ablegen muss. Eine Frage, die uns bei dem Thema Scheidung in unserer Rechts­anwalts­kanzlei immer wieder gestellt wird.

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d6453
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!