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Steuerrecht | 08.05.2019

Therapie­kosten bei Burnout

Behandlungskosten bei Burnout sind häufig keine Werbungs­kosten

Burnout ist keine typische Berufs­krankheit

Wer wegen seines Jobs krank wird, muss oft finanzielle Einbußen hinnehmen. Bei Berufs­krankheiten akzeptiert das Finanzamt die Ausgaben oft als Werbungs­kosten. Burnout ist jedoch ein Sonderfall.

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Ein Burnout wird von Finanz­ämtern in der Regel nicht als typische Berufs­krankheit eingestuft. Denn die Erkrankung ist in ihren psychischen und psycho­somatischen Ausprägungen sehr vielfältig, erklärt die Lohnsteuer­hilfe Bayern. Dies wirke sich auf die steuerliche Bewertung von Therapie­kosten aus. Ein genereller Werbungs­kosten­abzug bei Burnout sei dabei oft nicht möglich, denn dafür sei eine ausschließliche berufliche Ursache die Voraussetzung.

Behandlungskosten bei Mobbing und Burn-out absetzbar

Anders sieht es aus, wenn ein Mitarbeiter in der Firma gemobbt wird und infolge dessen erkrankt ist. Beeinträchtigen Kollegen oder Vorgesetzte die Psyche oder Gesundheit eines Mitarbeiters, so dürfen die selbst gezahlten Behandlungs­kosten unter gewissen Voraus­setzungen sehr wohl in der Einkommen­steuer als Werbungs­kosten geltend gemacht werden, erläutert die Lohnsteuer­hilfe.

Behandlungskosten als Werbungskosten

Als Beleg sollten Betroffene ein ärztliches Attest vorlegen, dass der Burnout auf Mobbing am Arbeits­platz zurückzuführen ist. Ebenso sei es ratsam, die Notwendigkeit einer Therapie vor Antritt der Behandlungen durch einen Arzt bescheinigen zu lassen. Dann sei ein eindeutiger Zusammenhang zwischen der beruflichen Tätigkeit und der Erkrankung gegeben. Selbst getragene Behandlungs­kosten könnten dann als Werbungs­kosten geltend gemacht werden, erklären die Steuer­experten.

Behandlungskosten als außergewöhnliche Belastung

Doch selbst wenn der Werbungs­kosten­abzug nicht möglich ist, können sich selbst gezahlte Therapie­kosten steuerlich auswirken. Denn dann können die Ausgaben als außergewöhnliche Belastung angesetzt werden. Auch dies setzt ein vor der Therapie ausgestelltes amts­ärztliches Attest oder eine Bescheinigung des Medizinischen Dienstes der Kranken­versicherung über die Notwendigkeit der Behandlung voraus.

Anerkennung nur bei Überschreitung der zumutbaren Grenze der Eigenbelastung

In diesem Fall muss allerdings erst die zumutbare Grenze der Eigen­belastung überschritten werden. Diese Grenze ist individuell verschieden und richtet sich nach der Höhe des Einkommens und der Zahl der Kinder. Geregelt ist das im Einkommen­steuer­gesetz (EStG).

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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