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Verbraucherrecht und Versicherungsrecht | 10.11.2020

Finanztest

Bei Versicherungs­fragen immer zweite Meinung einholen

Ein Test der Stiftung Warentest zeigt warum

Eine Versicherung kann man in der Regel schnell abschließen. Doch was, wenn man vorher gute Beratung braucht? Wo bekommen Verbraucher fundierte Hilfe?

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Beratung nicht immer gut

Wer Hilfe bei wichtigen Versicherungs­fragen braucht, sollte sich nicht nur auf eine Meinung verlassen. Denn die Beratung bei Versicherungs­makler­firmen ist nicht immer gut. Das zeigt eine Untersuchung der Zeitschrift „Finanztest“ (12/2020) der Stiftung Warentest.

Dafür ließen die Warentester Testkunden insgesamt 32 mal mit der gleichen Frage beraten: Lohnt der Wechsel in die private Kranken­versicherung? Im Test waren vier Makler­firmen, die alle auch am Verkauf von Versicherungs­verträgen verdienen. Nur eine der getesteten Firmen schaffte in puncto Beratungs­qualität knapp das Urteil „Gut“. Zwei weitere berieten „befriedigend“, eine nur „ausreichend“.

Falsche Infos und fehlende Fragen

In 21 von 32 Beratungs­gesprächen wurde dieser Schritt empfohlen. Und das, obwohl ein Wechsel aufgrund der persönlichen Situation der Testkunden eigentlich eher für den Verbleib in der gesetzlichen Kranken­versicherung gesprochen hätte.

In einzelnen Gesprächen wurde die private Kranken­versicherung als Modell zum Geldsparen dargestellt. Dabei hatten die Testkunden zwei Kinder beziehungs­weise einen entsprechendem Kinder­wunsch. Für Kinder werden in der privaten Kranken­versicherung eigene Beiträge fällig. Mitunter vergaßen die Makler in den Beratungen auch, wichtige Fragen zur persönlichen Situation der Kunden zu stellen.

Berater und Verbraucherschützer als Alternative

Das Fazit: Wer eine wichtige Frage in Bezug auf Versicherungen beantworten will, sollte sich eine Zweit­meinung einholen. Neben Versicherungs­maklern gibt es außerdem Versicherungs­berater und Versicherungs­vertreter, die bei der Ent­scheidung helfen können.

Anders als Makler und Vertreter bekommen Versicherungs­berater keine Provisionen von den Versicherungs­gesellschaften. Sie erhalten ein Honorar vom Kunden. Eine weitere Möglichkeit sind die Verbraucher­zentralen, die kosten­pflichtig zu Versicherungs­fragen beraten und keine Verträge vermitteln.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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