wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Arbeitsrecht und Steuerrecht | 16.03.2021

Beruflichen Neu­orientierung

Beratung für berufliche Neu­orientierung ist steuerfrei

Beratung zusammen mit einer Abfindung steht Steuer­freiheit nicht entgegen

Fällt der Arbeits­platz eines Mitarbeiters weg und bietet die Firma eine Beratung zur berufliche Neu­orientierung an, fällt darauf keine Einkommen­steuer an.

Werbung

Arbeit­nehmer, die sich beruflich neu­orientieren und dafür von ihrem Arbeitgeber eine sogenannte Outplacement-Beratung erhalten, müssen dies nicht versteuern. Das hat der Gesetzgeber mit dem Jahres­steuer­gesetz 2020 beschlossen.

Leistung kann auch von einem Dritten erbrach werden

Es spielt dabei keine Rolle, ob der Arbeitgeber den aus­scheidenden Mitarbeiter selbst berät oder die Leistung von einem Dritten erbracht wird. „Auch, wenn der Arbeit­nehmer die Beratung zusammen mit einer Abfindung erhält, muss die Leistung nicht versteuert werden“, erläutert Isabel Klocke vom Bund der Steuer­zahler die neue Regel.

Gesetzliche Steuerbefreiung für Weiterbildungsleistungen bereits seit 2019

Bereits seit 2019 gibt es eine gesetzliche Steuer­befreiung für Weiterbildungs­leistungen, die dem Ausbau beruflicher Kompetenzen dienen. Dazu gehören laut Klocke beispiels­weise Computer­kurse, aber auch Sprachkurse. Gleiches gilt nun auch für Kurse zur beruflichen Neu­orientierung.

Kosten für einen Headhunter müssen ebenfalls akzeptiert werden

Die Beratung darf dabei bereits vor Beendigung des Arbeits­verhältnisses und während der Arbeitszeit durch­geführt werden oder auch nach dem Ausscheiden aus der Firma. Das Finanzamt muss dabei unter anderem auch Kosten für einen Headhunter akzeptieren, der sich um einen neuen Arbeits­platz kümmert.

Private Finanzierung: Ausgaben als Werbungskosten absetzbar

Bezahlt der Arbeit­nehmer solche Kurse hingegen aus eigener Tasche, kann er die Ausgaben in seiner Einkommen­steuer­erklärung als Werbungs­kosten abziehen, worauf Klocke hinweist. Obacht ist aber bei Kursen geboten, die dem Freizeit­vergnügen dienen oder einen Belohnungs­charakter haben. Das wird vom Finanzamt nicht akzeptiert.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#8111

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d8111
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!