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Arbeitsrecht | 25.03.2021

Covid-19-Erkrankung

Berufs­krankheit oder Arbeits­unfall: Covid-19 im Beruf melden

Warum das für Beschäftigte wichtig ist und wohin sie sich am besten wenden

Eine Covid-19-Erkrankung kann unter Umständen als Berufs­krankheit oder Arbeits­unfall anerkannt werden.

Wer sich während seiner beruflichen Tätigkeit mit dem Corona-Virus ansteckt und an Covid-19 erkrankt, sollte dies der Berufs­genossen­schaft oder der Unfallkasse melden. Das empfiehlt die Arbeitnehmer­kammer Bremen.

Spätfolgen noch nicht abzuschätzen

Besonders die Spätfolgen der Krankheit seien nicht immer abzuschätzen. Es lohne sich daher für betroffene Beschäftigte, sich Rat einzuholen und den entsprechenden Träger der gesetzlichen Unfall­versicherung zu informieren.

Betroffene können hier in der Regel bessere Leistungen erhalten als bei der gesetzlichen Kranken­versicherung, heißt es beim Deutschen Gewerkschafts­bund (DGB). Darunter können zum Beispiel die Akut­behandlung, Reha, Verletzten­geld oder eine Unfallrente fallen - wenn man etwa nachgewiesen dauerhaft unter den Folgen der Covid-19-Erkrankung leidet

Anerkennung als Berufskrankheit

Unter­scheiden müssen Beschäftigte dabei, ob sie die Erkrankung als Berufs­krankheit oder als Arbeits­unfall anzeigen können. Als Berufs­krankheit anerkannt ist Covid-19 derzeit nur für Beschäftigte im Gesundheits­dienst, in der Wohlfahrts­pflege und in Laboren (Berufs­krankheit 3101), da diese Tätigk­eiten mit hohen Infektions­risiken verbunden sind.

Gleiches gilt laut Deutscher Gesetzlicher Unfall­versicherung (DGUV) für Personen­gruppen, die bei ihrer versicherten Tätigkeit der Infektions­gefahr in einem ähnlichen Maße besonders ausgesetzt waren. Seit Dezember 2020 fallen den Informationen der Arbeitnehmer­kammer zufolge auch Infektionen bei Kita-Beschäftigten wie Erzieherinnen und Erziehern unter die BK 3101.

Voraus­setzungen für eine Anerkennung als Berufs­krankheit seien ein Kontakt mit einer nachgewiesen infizierten Person bei der Arbeit, das Auftreten von Symptomen und ein positiver PCR-Test. Zuständig ist im Falle von Berufs­krankheiten die Berufs­genossen­schaft für Gesundheits­dienst und Wohlfahrts­pflege (BG BGW) oder die Unfallkasse.

Anerkennung als Arbeitsunfall

Bei Beschäftigten anderer Berufs­gruppen kann eine Ansteckung mit dem Corona-Virus als Arbeits­unfall anerkannt werden. Voraussetzung ist hier, dass die Infektion auf die berufliche Tätigkeit zurückzuführen ist und ein intensiver Kontakt mit einer infektiösen Person nachweislich stattgefunden hat. Zudem müssen Krankheits­symptome aufgetreten sein.

Auch bei einem belegten massiven Infektions­ausbruch im Betrieb oder auf dem Arbeitsweg könne aber eine berufliche Ver­ursachung anerkannt werden, so die Arbeitnehmer­kammer. Am Ende entscheide aber die Unfallkasse oder die Berufs­genossen­schaft im Einzelfall, ob es sich um einen Arbeits­unfall handelt.

Grund­sätzlich sind die behandelnden Ärztinnen und Ärzte, Arbeitgeber sowie Kranken­kassen zuständig für die Meldung einer Berufs­krankheit oder eines Arbeits­unfalls. Aber auch Beschäftigte selbst können ihre Infektion der Berufs­genossen­schaft oder der Unfallkasse melden, etwa wenn der Arbeitgeber sich weigern sollte, eine Unfall­anzeige entgegen­zunehmen.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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