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Arbeitsrecht und Sozialversicherungsrecht | 19.07.2021

Berufs­krankheit

Berufs­krankheiten: Der lange Weg zur Anerkennung

Sechs oder mehr Monate bis zum endgültigen Bescheid

Wer nachweislich durch Belastungen am Arbeits­platz erkrankt, kann Leistungen der Unfall­versicherung erhalten. Die Anerkennung von sogenannten Berufs­krankheiten ist aber gar nicht so einfach.

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Ob Haut­erkrankungen oder Lärm­schwerhörigkeit: Bei einer Reihe von Erkrankungen kann es sich um sogenannte Berufs­krankheiten handeln. Aber was ist das eigentlich genau?

Was eine Berufskrankheit ist

Von Berufs­krankheit spricht man dann, wenn Beschäftigte im Zusammenhang mit Belastungen am Arbeits­platz erkranken. Das erklärt Anja Nehrkorn, Referentin im Bereich Reha­bilitation der Berufs­genossen­schaft Nahrungs­mittel und Gastgewerbe(BGN).

Anerkennung: Vorgegebene Kriterien müssen erfüllt sein

Grund­sätzlich müssen für eine Anerkennung aber bestimmte rechtlich vorgegebene Kriterien erfüllt sein, so die Expertin im Magazin „Aspekte“ der BGN (Ausgabe 04/2021). Die Liste der Berufs­krankheiten wird in der Berufskrankheiten­verordnung aufgeführt.

Oft ist es ein langer und aufwendiger Prozess, bis abgeklärt ist, ob alle Voraus­setzungen zur Anerkennung einer Erkrankung als Berufs­krankheit erfüllt sind. Das Verfahren beginnt laut BGN, wenn der Verdacht bei der Berufs­genossen­schaft gemeldet wird vom Arzt, dem Arbeitgeber, der Kranken­kasse oder auch der betroffenen Person selbst.

Prüfung kann mehre Monate dauern

Dann wird ausführlich geprüft, ob tatsächlich ein Zusammenhang zwischen der ausgeübten Tätigkeit und der schädig­enden Einwirkung feststellbar ist, und ob die schädigende Einwirkung ursächlich für die Erkrankung ist. Dieses Prozedere kann dauern. Zwischen Meldung und der Erteilung des Bescheids würden in der Regel sechs oder mehr Monate vergehen, so BGN-Expertin Nehrkorn.

Wenn eine Berufs­krankheit anerkannt wird, können Versicherte Geld­leistungen von der gesetzlichen Unfall­versicherung beziehen, erklärt die BGN weiter. Das können zum Beispiel Renten­ansprüche sein oder sogenanntes Verletzten­geld. Zudem prüft die zuständige Berufs­genossen­schaft Maßnahmen, die es unter Umständen ermöglichen, dass Beschäftigte mit anerkannter Berufs­krankheit ihre Tätigkeit fortführen können.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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