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Verbraucherrecht und Versicherungsrecht | 18.05.2021

Berufs­unfähigkeits­versicherung

Berufs­unfähigkeits­versicherung: Schutz schon für Kinder sinnvoll

Je weniger Vorerkrankungen - desto günstiger die Police

Keine Frage: Eine Berufs­unfähigkeits­versicherung ist wichtig. Allerdings ist sie oft auch nicht ganz billig. Daher kann sich der Schutz schon für Kinder lohnen. Doch geht die Rechnung auf?

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Bei manchen Versicherungen spielt die Gesundheit eine wichtige Rolle. Je weniger Vorerkrankungen ein Kunde hat, desto günstiger die Police. Das ist auch bei der Berufs­unfähigkeits­versicherung so. Hier kann es sich sogar schon lohnen, die Versicherung im Schulalter abzuschließen, berichtet die Zeitschrift „Finanztest“ (Ausgabe 6/2021). Empfehlens­werten Schutz gibt es schon ab 10 oder 15 Jahren.

Vorteile einer BU-Versicherung für Schüler

Ein großer Vorteil des frühen Abschlusses: Die Versicherer stufen das Berufs­risiko eines Schüler laut „Finanztest“ in der Regel als niedrig oder mittel ein. Das wirkt sich positiv auf die Kosten für den Vertrag aus. Zudem stehen die Chancen auf guten Schutz in jüngeren Jahren besser, da die Versicherten meist weniger Krankenhaus­aufenthalte haben, als bei einem späteren Abschluss.

Gut zu wissen

Ein früher Abschluss ist nicht unbedingt teurer, als ein späterer Einstieg. In einem Modellfall zahlt ein 15-Jähriger bei einem Versicherer über eine Laufzeit von 52 Jahren insgesamt 26.700 Euro an Beiträgen. Beim Einstieg mit 25 Jahren summieren sich die Beiträge bei gleichem Risiko und gleichem Vertrags­ende auf 26.000 Euro - und damit nur 700 Euro weniger.

Übrigens

Berufs­bezeichnung Schüler bleibt in der Regel die ganze Laufzeit über im Vertrag. Eine Pflicht, den später ausgeübten Beruf mitzuteilen gibt es laut den Experten nicht. Stellt eine Schülerin oder ein Schüler mit 50 den Antrag auf Leistung, weil sie oder er den Job als Managerin oder Polizist nicht ausüben kann, prüft der Versicherer das für eben diesen Beruf.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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