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Immobilienrecht und Mietrecht | 24.10.2017

Wohnungs­besichtigung

Besichtigungs­recht des Vermieters: Vermieter darf Wohnung bei berechtigtem Interesse besichtigen

Kein Besichtigungs­recht ohne vorherige Ankündigung

Vermieter haben grund­sätzlich das Recht, die Wohnung des Mieters zu besichtigen. Allerdings muss er ein berechtigtes Interesse haben. Der Vermieter ist dabei auch verpflichtet, sein Besichtigungs­recht sehr ein­schränkend zu nutzen. Sollte er beispiels­weise mehrere Anliegen haben, sollte er diese so weit möglich alle bei einer Besichtigung erfüllen.

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Besichtigungsrecht bei Neuvermietung oder Verkauf der Wohnung

Ein Besichtigungs­recht des Vermieters besteht beispiels­weise dann, wenn er sich wegen einer Neu­vermietung oder dem Verkauf der Wohnung über deren Zustand informieren muss. Auch wenn Reparaturen oder Modernisierungen in der Wohnung anstehen, darf der Vermieter die Wohnung vorher besichtigen.

Besichtigung bei berechtigtem Interesse

Gleiches gilt, wenn ihm hinreichende Hinweise für eine Beschädigung oder Verwahrlosung der Wohnung vorliegen. Hierfür kann es ausreichend sein, wenn aus der Wohnung wiederholt unangenehme Gerüche austreten oder wenn Feuchtigkeits­schäden außerhalb der Wohnung auftreten, aber auf diese zurückzuführen sein können. Anlass­unabhängige Routine­kontrollen durch den Vermieter sind hingegen nicht erlaubt.

Besichtigung muss angekündigt und begründet werden

Der Vermieter muss die Besichtigung rechtzeitig vorher ankündigen und begründen. Sollte dem Mieter der ange­kündigte Zeitpunkt nicht passen, kann er zeitnahe alternative Termine vorschlagen. Bei drohender Gefahr für das Gebäude oder dessen Bewohner muss der Mieter aber auch eine kurzfristige Besichtigung dulden.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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