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Steuerrecht | 10.11.2020

Abfindungen

Besser alles auf einmal: Abfindungen nicht über den Jahres­wechsel verteilen

Voraussetzung für ermäßigter Besteuerung mit sog. Fünftel­regelung ist die zusammen­geballte Auszahlung der Abfindung

Abfindungen vom Arbeitgeber können ermäßigt besteuert werden. Das geht aber nur, wenn die Zahlung nicht über mehrere Jahre verteilt wird.

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Die Coronakrise führt bei einigen Unternehmen zum Abbau von Arbeits­plätzen. Nicht selten wird mit den betroffenen Arbeit­nehmern eine Abfindung vereinbart. Wichtig zu wissen „Abfindungen sind zwar steuer­pflichtig, können aber ermäßigt besteuert werden“, erklärt Erich Nöll Geschäfts­führer beim Bundes­verband Lohn­steuerhilfe­vereine in Berlin.

Der Grund, warum das Einkommen­steuer­gesetz eine ermäßigte Besteuerung vorsieht, besteht darin, dass es sich bei einer Abfindung um eine Zusammen­ballung von Einkünften handelt, die eigentlich über mehrere Jahre erwirtschaftet wurden.

Auszahlung besser nicht verteilen

Das bedeutet: „Um in den Genuss der ermäßigten Besteuerung mit der sogenannten Fünftel­regelung zu kommen, muss die Auszahlung der Abfindung auch zusammen­geballt erfolgen“, erläutert Nöll.

Diese erforderliche Zusammen­ballung ist regelmäßig nicht gegeben, wenn die Abfindung in zwei oder mehr Raten verteilt über zwei Kalender­jahre ausbezahlt wird. Von der Aufteilung einer Abfindungs­zahlung sei daher grund­sätzlich abzuraten.

Ausnahmen sind möglich

Die ermäßigte Besteuerung kann dennoch zur Anwendung kommen, wenn beispiels­weise die Abfindungs­zahlung erst für das kommende Jahr vereinbart, der Arbeit­nehmer jedoch dringend noch im alten Jahr einen Abschlag davon benötigt.

Gleiches gilt, wenn der Arbeitgeber wegen Liquiditäts­schwierigkeiten die für dieses Jahr vereinbarte Abfindung nur teilweise und den Restbetrag dann im nächsten Jahr ausbezahlen kann.

Steuerberater kann bei Entscheidung helfen

„Bevor die Ent­scheidung über eine geteilte Auszahlung der Abfindung getroffen wird, sollte unbedingt ein steuerlicher Berater konsultiert werden, damit die ermäßigte Besteuerung nicht verloren geht“, rät Nöll.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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