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Arbeitsrecht | 06.07.2020

Mitarbeiterjahresgespräch

Besteht ein Anspruch eines Arbeitnehmers auf ein Mitarbeiterjahresgespräch?

Kein gesetzlicher Anspruch auf Mitarbeiterjahresgespräche

Sie wollen endlich mal mit Ihrer Führungskraft besprechen, wie sie Ihre Leistungen einschätzt und wo Ihr Weg im Unternehmen hingehen soll. Aber gibt es überhaupt einen Anspruch auf ein Jahresgespräch?

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Viele Unternehmen führen Mitarbeiterjahresgespräche durch

Auf das vergangene Jahr zurückblicken und neue Ziele für das kommende vereinbaren: Dafür gibt es in vielen Unternehmen ein Mitarbeiterjahresgespräch. Aber haben Arbeitnehmer Anspruch darauf?

Mitarbeiterjahresgespräch ist gesetzlich nicht festgelegt

„Das ist so gesetzlich nicht festgelegt“, sagt Johannes Schipp, Fachanwalt für Arbeitsrecht aus Gütersloh. Ein Gespräch in Form eines „Kassensturzes, der einmal im Jahr stattfindet“, können Arbeitnehmer nicht beanspruchen.

Arbeitnehmer hat Anrecht gehört zu werden

Gesetzliche Regelungen, aus denen sich ein ähnlicher Anspruch ableiten lasse, seien Paragraf 81 und 82 des Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG). Dort heißt es, dass der Arbeitnehmer das Recht hat, in betrieblichen Angelegenheiten, die seine Person betreffen, von der dafür zuständigen Personen gehört zu werden.

Gespräch muss konkreten Bezug zur Arbeitstätigkeit haben

„Hier muss es dann aber einen konkreten Bezug zur Arbeitstätigkeit geben“, erläutert Johannes Schipp, Fachanwalt für Arbeitsrecht aus Gütersloh. Vorstellbar wäre etwa, dass ein Arbeitnehmer seinen Vorgesetzten sprechen will, weil an seinem Arbeitsplatz die Corona-Abstandsregeln zum Infektionsschutz nicht eingehalten werden.

Arbeitnehmer kann Gespräche mit Arbeitgeber nicht verweigern

Auf der anderen Seite sind Arbeitnehmer aber dazu verpflichtet, an Gesprächen mit dem Arbeitgeber teilzunehmen. „So lange es einen Bezug zur Arbeit hat, und es beispielsweise um Leistungen geht, können sich Arbeitnehmer einem solchen Gespräch nicht einfach verweigern“, sagt Johannes Schipp, Fachanwalt für Arbeitsrecht aus Gütersloh.

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Quelle: dpa/DAWR/ku
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