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Mietrecht | 11.12.2018

Betriebs­kosten­abrechnung

Betriebs­kosten­abrechnung prüfen: Nicht alle Betriebs­kosten dürfen abgerechnet werden

Drei Posten, auf die Mieter achten besonders achten sollten

Was darf abgerechnet werden? Und wie hoch dürfen die Kosten sein? Um diese Fragen rund um die Betriebs­kosten­abrechnung kommt es immer wieder zum Streit zwischen Mieter und Vermieter.

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Betriebs­kosten dürfen grund­sätzlich auf Mieter umgelegt werden. Nach Angaben des Deutschen Mieter­bundes (DMB) müssen Mieter in Deutschland im Durchschnitt 2,19 Euro pro Quadrat­meter im Monat zahlen. Laut dem aktuellen Betriebs­kosten­spiegel, der auf den Abrechnungs­daten des Jahres 2016 basiert, werden für eine 80 Quadrat­meter große Wohnung insgesamt fast 2.680 Euro fällig.

Für Mieter kann es sich lohnen, die Betriebs­kosten­abrechnung zu überprüfen. Denn oft tauchen in den Ab­rechnungen Fehler auf, wie der Mieterbund beobachtet hat. Einige Punkte dürfen nicht einfach auf die Mieter umgelegt werden.

Reparaturen

Ausgaben für Reparaturen müssen Mieter nicht zahlen. Sie sind immer Sache des Vermieters. Etwas anderes gilt für Wartungs­kosten, zum Beispiel für einen Fahrstuhl. Wichtig: Häufig verbergen sich unter dem Begriff Wartungs­kosten Reparatur­kosten. Daher lohnt sich hier ein genauer Blick.

Verwaltungskosten

Ausgaben für die Haus­verwaltung, Bank­gebühren, Porto, Zinsen oder Telefon zählen nie zu Betriebs­kosten. Das heißt: Der Mieter muss nicht zahlen, egal was im Mietvertrag steht.

Hausmeister

Die Ausgaben für Hausmeister­arbeiten können umgelegt werden. Aber: Hausmeister erledigen fast immer auch kleinere Reparaturen und übernehmen Verwaltungs­aufgaben. Das sind aber keine Betriebs­kosten. Von den Hausmeister­kosten müssen dann eigentlich entsprechende Abzüge gemacht werden.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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