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Steuerrecht | 19.09.2019

Wohnungs­neubau

Bezahlbare Miet­wohnungen schaffen: Vermieter können Baukosten für Miet­wohnungen abschreiben

Die Sonder­ab­schreibungen können vier Jahre geltend macht werden

Vermieter, die bezahlbare Miet­wohnungen schaffen, können für vier Jahre Sonder­ab­schreibungen geltend machen. Investoren müssen dabei Kosten­grenzen beachten - gerade bei Nutzung durch die Familie.

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Bis zu fünf Prozent sind steuerlich als Sonderabschreibung absetzbar

Für neugebaute Wohnungen können Vermieter für begrenzte Zeit mehr Kosten abschreiben. Vier Jahre lang dürfen Eigentümer jeweils bis zu fünf Prozent steuerlich als Sonder­abschreibung geltend machen. Dabei ist egal, ob das Haus gekauft wurde oder der Vermieter Bauherr war, wie die Lohnsteuer­hilfe für Arbeit­nehmer erklärt. Auch der Ausbau von Dach oder Keller zählt.

Keine Sonderabschreibung für Ferienwohnungen

Wichtig ist aber: Die geförderte Wohnung muss vermietet werden. Wollen Eltern beispiels­weise das Dach­geschoss für ihr Kind ausbauen, müssen sie aufpassen, so der Verein: Die Miete muss mindestens 66 Prozent der orts­üblichen Miete betragen. Für Ferien­wohnungen sind die Sonder­ab­schreibungen nicht möglich.

Nur bezahlbarer Wohnraum wird gefördert

Zudem soll nur bezahlbarer Wohnraum gefördert werden. Für Wohnraum, dessen Herstellungs­kosten 3000 Euro pro Quadrat­meter übersteigen, sind die Sonder­ab­schreibungen deshalb nicht zulässig. Pro Quadrat­meter Wohnfläche dürfen außerdem maximal 2000 Euro geltend gemacht werden, erklärt der Lohnsteuer­hilfe­verein. Der Bauantrag muss vom 31. August 2018 bis 1. Januar 2022 gestellt werden beziehungs­weise gestellt worden sein.

Statt 8 Prozent jetzt 28 Prozent absetzbar

Die Sonder­abschreibung dürfen Investoren zusätzlich zur linearen Abschreibung geltend machen. Bei dieser Abschreibung für Abnutzung (AfA) beträgt der Satz für ein nach 1924 fertig­gestelltes Gebäude jährlich 2 Prozent der Baukosten. Insgesamt können Eigentümer seit der Gesetzes­änderung in den ersten vier Jahren 28 Prozent der Anschaffungs- oder Herstellungs­kosten abschreiben - statt wie zuvor acht Prozent.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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